Es macht Klick bei Roto DST

Trotz rückläufigem Markt hat Roto Dach- und Solarfenstertechnologie Marktanteile hinzugewonnen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und brauchen keine Rückendeckung vom Markt“, sagt Roto DST-Vorstand Christoph Hugenberg (unser Foto; 3.v.li.) beim zweiten Fachpresse-Thementag der Division DST in Bad Mergentheim. Zwei Punkte spielen bei der Marktbearbeitung eine wesentliche Rolle: Die Kundennutzenorientierung  und innovative Produkte. Beides vereint das neue Dachfenster Roto Q, das das Unternehmen auf der Bau in München vorstellen wird und vorrangig für den europäischen Markt geeignet sei. „Wir haben uns am europäischen Standard orientiert und optimiert. So haben wir eine Qualitätsalternative.“ Es handelt sich um ein Holzfenster für das Basissegment, mit dem Drehpunkt in der Mitte und dem Griff oben. Innovativ ist die einfache und sichere Montage, bei der jeder Schritt durch einen „Klick“ bestätigt wird. Werkzeug ist dazu nicht nötig.

Mehr zur Messeneuheit lesen Sie in der Januarausgabe der GFF.

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BF-Seminar: Bemessung von Isolierglasscheiben

Unter dem Motto DIN 18008 – Bemessung von Isolierglasscheiben hat der Bundesverband Flachglas heute in München ein Seminar veranstaltet. Referentin Dr.-Ing. Ruth Kasper gab den zirka 60 Teilnehmern, mehrheitlich Vertriebsmitarbeiter von Glasherstellern, Berechnungsformeln an die Hand, um die von Berechnungsprogrammen ausgespuckten Ergebnisse bei der Isolierglasbemessung in Zukunft plausibler nachvollziehen zu können. Mit Blick auf die vorausgehende TRLV betonte sie: „Der größte Unterschied in der DIN 18008 ist das Teilsicherheitskonzept.“

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie in der GFF-JANUARAUSGABE.

 

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VFF: Das neue Jahr bringt neue Zahlen

Beim traditionellen Dezember-Termin des Verbands Fenster+Fassade in Frankfurt hat Geschäftsführer Ulrich Tschorn für 2015 eine Studie zum deutschen Fenstermarkt angekündigt, die dann erstmals tatsächlich in Deutschland vorhandene Produktivitätskapazitäten sowie Mengenanteile ein- bzw. ausgeführter Fensterelemente aufschlüsseln soll. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Kritik an den VFF-Prognosen gegeben, die laut Tschorn auch daher rührte, dass die konstatierte positive Marktentwicklung nicht zur Erlebnisrealität deutscher Produzenten passte, die vermehrt unter den Druck im Nachbarmarkt expandierender polnischer Unternehmen geraten. Der einst schnauzbärtige Geschäftsführer betonte, es gehe dem Verband nicht um „Marktabschottung“, vielmehr setze sich der VFF für fairen Wettbewerb ein. Mit Blick auf die signifikant niedrigere Steuerlast polnischer Hersteller im Unterschied zum Produktionsstandort Deutschland dürften gerade bei PVC hier auf den einen oder anderen schwierige Zeiten zukommen.

GFF berichtet in 1/15 vom Termin in Frankfurt und setzt sich vor allem – auch mit einem Kommentar – mit dem von VFF und BF gefeierten Kabinettsbeschluss zur steuerlichen Abschreibbarkeit privat beauftragter Energieeffizienzmaßnahmen und dessen Folgen für das Handwerk auseinander.

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