Neuer Technischer Berater beim GFF BW

Seinen neuen Technischen Berater Jan Eiermann stellte der Fachverband Glas Fenster Fassade Baden Württemberg auf der Deligiertenversammlung in Karlsruhe vor. Eiermann steht den Mitgliedern ab sofort mit Hilfe für technische Fragen zur Seite. GLeichzeitig will der Verband seine Präsenz für das Glaser- und Fensterbauerhandwerk in technischen Ausschüssen gegenüber der Politik verstärken. Die Technische Richtlinie TR 20 und die DIN 18008 stehen ganz oben auf der Überarbeitungsliste des GFF BW. Der Verband ehrte auf der Veranstaltung die drei besten Nachwuchshandwerker beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend 2014: Jonas Heymann, David Thomas und Martin Morlang.

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Mehr zu den Themen der Deligiertenversammlung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 1/2015.


450 Teilnehmer bei Warema Partner Dialog

Umsatzziele von um die 40.000, 50.000 Euro in mehreren Produktgruppen zu erreichen, ist eine (und für viele die am schwierigsten zu erfüllende) Voraussetzung, um sich Warema-KompetenzPartner nennen zu können; wie Vorstandsvorsitzende Angelique Renkhoff-Mücke beim Warema Partner Dialog Ende November GFF-Online sagt, gebe es bei der Zahl der Partner zwar ein Wachstum, „aber ein gezieltes“. Im Klartext heißt das: Nicht jeder Händler passt zum SonnenLichtManager, dafür kommen KompetenzPartner (Renkhoff-Mücke: „Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen“) in den Genuss eines ganzen Bundles an Leistungen von vorgezogenen Markteinführungen über Rabattaktionen bis hin zu einem riesigen Fortbildungs- und Marketingpaket: Das schafft Identifikation, die 450 Teilnehmer von München entsprechen einem Anteil von 84 Prozent der Topdistributeure.

Verpassen Sie nicht den Beitrag über Angelique Renkhoff-Mücke in der am 3.12.14 erscheinenden Ausgabe des Emailnewsletters GFF Report.

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Volle Hütte beim VFT

Mit 235 Teilnehmern stellte der Verband für Fassadentechnik (VFT) einen neuen Rekord auf seinem jährlichen Fachseminar in Kassel auf. Als Höhepunkt stellte der Verband seine Broschüre zu Fachingenieurleistungen für die Werk- und Montageplanung im Metall- und Fassadenbau vor. „Mit diesem Werk hat die Branche erstmals seit 1945 wieder einen Orientierungspunkt für die Verhandlungen mit dem Auftraggeber über zu erbringende Leistungen und das angemessene Honorar. Fachplaner und Metallbauer können die Broschüre als direkte Arbeitshilfe in ihrer Praxis einsetzen“, erläutert Hugo Philipp, erster Vorsitzender des VFT.
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Mehr zum VFT-Seminar 2014 und den Fachthemen lesen Sie in der GFF-Ausgabe 1/2014. 


Frankreich kämpft mit geringer Bautätigkeit

Die gute Nachricht für alle deutschen Exporteure lautet: Die équip’baie lebt, ja mehr noch; neben der Bâtimat, ebenfalls an der Seine verortet, und – ein französisches Phänomen – boomenden Regionalveranstaltungen zwischen Bretagne und Provence bleibt die weiter in Pavillon 1, Porte de Versailles, beheimatete Veranstaltung in Paris die Fachmesse im Land für Metall- und Fensterbaubetriebe. Dazu tragen trotz lahmender Baukonjunktur weiter in nicht unbeträchtlichem Maß Aussteller des östlichen Nachbarlands bei. So ist Frankreich etwa für Dichtband-Spezialist Iso-Chemie historisch gesehen und mit eigener Gesellschaft mit Sitz in Lyon bis heute der Exportmarkt Nummer eins, in dem anhaltend Zuwächse erarbeitet werden. Wie Länderchef Frank Müller GFF-Online auf der Messe sagte, habe dort mit der Reglémentation Thermique (RT) ebenfalls die Dämmung außen Einzug gehalten. Dabei werde das Profil „überlappend eingepackt“, so dass die Fenstermontage in der Dämmebene erfolgt; die ca. 1.000 Kunden Müllers profitieren von der Erfahrung des Lieferanten aus Baden-Württemberg, von dem bekannt ist, dass er zum Jahresstart sein Portfolio um eine Dichtstoff-Range mit Produkten für die dauerhafte Bewegungsaufnahme erweitert. Als Hemmnis für die französische Wirtschaft identifiziert hat Stefan Barbaric vom gleichnamigen österreichischen Unternehmen die völlige Überregulierung des Arbeitsmarkts: „Selbst wenn Firmenchefs das Potenzial unserer Rationalisierungslösungen erkennen, verstreichen viele Chancen, weil sie Leute auf möglicherweise einzusparenden Stellen vom Gesetzgeber aus weiter beschäftigen müssen.“ Barbaric hat sich mit seinen Entwicklungen für das Glas- und Fensterhandling wie dem Gecko eine gute Position erarbeitet und wächst jedes Jahr.
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GFF berichtet in seiner Jännerausgabe über die branchenrelevanten Aussteller auf der équip’baie.


BV Wintergarten mobilisiert Mitglieder

Mit 135 Teilnehmern begrüßte der Bundesverband Wintergarten einen großen Teil seiner Mitglieder auf der Jahrestagung 2014 in Dresden. Ein wichtiges Thema sprach Vorstandsmitglied Rainer Trauernicht mit der Umsetzung der DIN EN 1090 an. Er berichtete von der Zertifizierung seines Betriebs TS Aluminium inklusive der Werkseigenen Produktionskontrolle. Um diese Zertifizierung kommt kein Alu-Wintergartenbauer herum. „Ich hatte die Umsetzung aufwändiger erwartet und unterstützte gerne andere Verbandsmitglieder in der Praxis“, sagte Trauernicht.

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Mehr zur Veranstaltung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2014, die am 5. Dezember erscheint.


VDMA-Forum Glastechnik trifft sich in Sachsen

Das Forum Glastechnik des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) traf sich im Vorfeld seiner Mitgliederversammlung bei Torgauer Maschinenbau und besichtigte das Unternehmen. Geschäftsführer Eckhard Knöchelmann gab einen Einblick in die Konstruktion und Fertigung der Firma, die sich auf Anlagen für Flachglasverarbeiter und Hersteller nach Maß spezialisiert hat. Ein Highlight im Leistungsportfolio setzt der selbst entwickelte Ofen für den Heat-Soak-Test von Einscheibensicherheitsglas (ESG). Modular fertigt Torgauer Maschinenbau den Ofen in verschiedenen Größen von 3,60 x 1,80 Meter bis 8 x 3,30 Meter. „Die größte Anlage haben wir mit 16 x 3,30 Meter gefertigt“, erläutert Knöchelmann. Bislang hat das Unternehmen mehr als 200 der Anlagen an Kunden in Ländern auf der ganzen Welt geliefert.

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Mehr zum Forum Glastechnik und Torgauer Maschinenbau lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2014.


Roto: Hilfe vom Markt bleibt 2015 aus

Nicht ohne Genugtuung hat Roto-Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill bei der jährlichen Presseveranstaltung des Beschlag-Leaders in Venedig daran erinnert, dass er vor Jahresfrist von der Branche und ihren Institutionen für seine Marktprognose „einer Seitwärtsbewegung“ als Schwarzseher gescholten worden sei; dabei, so stellte er fest, sei man statt zu pessimistisch eher zu zuversichtlich gewesen. So werde „der inländische Herstellermarkt“ bis Jahresende um sechs bis acht Prozent gesunken sein. Vor diesem Hintergrund auch in Märkten wie China nach unten korrigierter Prognosen sei der erwartbar auf dem 2013er-Rekordniveau stabile Umsatz von 658 Millionen als „positive Firmenkonjunktur“ zu bewerten, fand auch Finanzvorstand Michael Stangier. Laut Keill wiederholt sich das Spiel 2015, schon jetzt kritisierte er den vom Verband prognostizierten Mengenanstieg bei Fenstern um drei Prozent für Deutschland als „eindeutig zu hoch“ – es gelte zwischen inländisch montierten und produzierten Elementen zu differenzieren; Roto erwartet für 2015 über alle Märkte abermals einen Rückgang um fünf bis sieben Prozent und will sich weiter vom Negativtrend abkoppeln.

In unserer anstehenden Printausgabe 12/14 erwarten Sie im Kontext eine ausführliche Zusammenfassung der Roto-Präsentationen, ein Interview mit Südeuropa-Chef Francesc Gimeno (siehe auch den am 12. November erscheinenden Emailnewsletter GFF Report) und einen Leitartikel zur von Marketingchef Udo Pauly vorgestellten Einbruchschutz-Kampagne.

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Luftdicht und schlagregendicht anschließen

Dow und ClearoPAG haben auf ihrem technischen Seminar zum Thema „Baukörperanschlussfugen“ neue Prüfzeugnisse für den Volumen-Aerosol-Klebstoff ClearoPAG 167 vorgestellt. Danach reißt die mit dem Produkt ausgefüllte Bauanschlussfuge auch bei langfristigen Bewegungen nicht ab und behält deshalb seine luftdichte und schlagregendichte Eigenschaften. Laut Josef Innemann von DOW Austria und Helmut Klein von ClearoPAG fertigt der Verarbeiter mit ClearoPAG 167 ohne den Einsatz weiterer Abdichtmaterialien eine luftdichte Baukörperanschlussfuge. Der Sachverständige Dipl.-Ing. Eberhard Achenbach referierte zu den Normen und Gesetzen, die für einen fachgerechten Anschluss relevant sind. Er gab den teilnehmenden Fensterbauern einen Tipp: „Wenn jemand zu Ihnen sagt, ‚das hätten Sie so und so machen müssen‘, fragen Sie, wo das geschrieben steht.“

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Mehr zum Thema lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2014.