Waldemar Dörr führt Fachverband GFF

Die Delegierten des Fachverbands GFF Baden-Württemberg haben am 19. Juli 2014 in Karlsruhe mit 33 Ja- zu zwei Nein-Stimmen den 49-jährigen Schulleiter Waldemar Dörr mit Wirkung zum 1. Januar sowie in der Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden Dr. Siegfried Melcher (dann 64) zum Geschäftsführer der Glaser-Vertretung bestimmt. Sie folgten damit dem einhelligen Votum ihrer Vorstandschaft. Unser Bild zeigt Noch-Amtsinhaber Dr. Siegfried Melcher, Waldemar Dörr, den Vorsitzenden Karl Kress und dessen Vize Rolf Meinzer (v.li.). Für drei weitere Jahre im Amt bestätigt hatten die anwesenden Stimmberechtigten zuvor u.a. Kress, Meinzer und die Mehrzahl der GFF-Vorstandsmitglieder – für die ausgeschiedenen Hans-Jörg Becker, Gisbert Braun, Claus Lillich rückten Jürgen Simon, Sabine Schrodi und Angela Rentschler in die ehrenamtliche Verantwortung auf. Zugleich verabschiedete die Versammlung Kurt Faißt, langjährig Technischer Lehrer am Berufsbildungsstandort, und hieß seinen Nachfolger Antonio Bava sowie den Dozenten Andreas Richter, auch in der Technischen Beratung engagiert, willkommen. Dieses Portal berichtet derzeit (li.) in einem Online-Topthema aktuell über die jüngste Entwicklung beim GFF, in wenigen Tagen finden Sie hier ein Videointerview mit dem designierten Geschäftsführer; das Magazin GFF erscheint in seiner Septembernummer mit einer mehrseitigen Berichterstattung.

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Alumat sagt, was wirklich barrierefrei ist

Die DIN 18040 formuliert eindeutig: „Schwellen und untere Türanschläge sind nicht erlaubt. Sind sie technisch unabdingbar, dürfen sie nicht höher als zwei Zentimeter sein.“ Was Alumat-Gründer Harry Frey (87) und seine Tochter, Juniorchefin Claudia Rager-Frey (30), ärgert: Die Ausnahme wird mehr und mehr zur Regel. Tatsächlich werde der patentierte Doppelmagnet-Feuchteschutz zunächst häufig ausgeschrieben, um dann durchs Hintertürchen aus vielen Bauvorhaben wieder zu verschwinden. Ursächlich ist bisweilen die Skepsis unzureichend informierter Fensterbauer, häufig aber auch die mangelnde Bereitschaft von Investoren zu einem höheren Invest; ungeachtet der Tatsache, dass bspw. die Zwei-Zentimeter-Ausnahme der Norm zusätzlich ein Terrassendach erforderte. Wie dem auch sei: Wie GFF in einem exklusiven Redaktionsgespräch erfuhr, meldeten zuletzt einige Systemgeber Interesse an exklusiven Umsetzungen an. Die Bau 2015 dürfte hierzu bereits Neuigkeiten bringen. Übrigens: Barrierefrei ist laut Normenausschuss „nur eine niveaugleiche, schwellenlose Ausbildung bei Außentüren, das heißt mit einer Schwellenhöhe von null Zentimeter“. Das Bild zeigt Harry Frey und Claudia Rager-Frey im Gespräch mit GFF-Mitarbeiter Matthias Metzger (Mitte).

GFF berichtet im Schwerpunkt „Barrierefreies Bauen“ seiner Septemberausgabe, die am 5.9.14 erscheint, ausführlich über das exklusive Redaktionsgespräch mit Claudia Rager-Frey und Harry Frey.

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Messe – von Midlife Crisis keine Spur

Mit 1.300 Gästen und 300 Mitarbeitern hat NürnbergMesse am 11. Juli 2014 in der neuen Halle 3A des Londoner Büros von Stararchitektin Zaha Hadid sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Für einen Invest von 37 Millionen Euro war damit, kofinanziert durch den externen Partner Spielwarenmesse, eine zusätzliche Ausstellungsfläche von 9.000 Quadratmeter entstanden. Dazu passt, dass „in absehbarer Zeit“ eine Trennung von fensterbau/frontale und Holz-Handwerk nicht vorgesehen ist, wie die beiden Geschäftsführer Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann im Gespräch mit der Zeitschrift GFF sagten. Während der zurückliegenden Branchenmesse im Frühjahr hatte die Nürnberger Messegesellschaft den besucherstärksten Tag ihrer 40-jährigen Geschichte erlebt und zählte seit der Eröffnung 1974 insgesamt mehr als 42 Millionen Menschen, die zu den unterschiedlichen Veranstaltungen strömten.

GFF veröffentlicht das Interview mit Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann in seiner Septemberausgabe, die am 5.9.14 erscheint, sowie eine Zusammenfassung der Ereignisse rund um die Jubiläumsgala in der Ausgabe vom 16.7.14 seines Emailnewsletters GFF Report.


glasstec 2014 zeigt Trends und Chancen

Die glasstec 2014 bietet viele Neuheiten von der Produktionstechnologie über neue Produkte bis Ideen für die Verarbeitung des transparenten Werkstoffs. Als Trendthemen, die auch die Messe aufgreift, nannte Messeleiterin Birgit Horn auf der Pressekonferenz zur Veranstaltung Dünnglas, Glasgestaltung z.B. mit Digitaldruck und Funktionsbeschichtungen. 
Unsere große Vorschau zur glasstec 2014 lesen Sie in der Ausgabe 10/2014.