Bei Heben von schweren Lasten auf Anschlagmittel achten

Aufhängeglieder müssen immer im Hakengrund hängen, sonst verformt sich das Aufhängeglied (z.B. ein Ovalring) und die Traglast reduziert sich drastisch. Im schlimmsten Fall reißt die angehängte Last einfach ab. Diesen Tipp gab Thomas Rist, Fachberater beim Spezialisten Carl Stahl, im Rahmen des Expertengesprächs „Heben von Lasten – Einsatz unterschiedlicher Anschlagmittel“ den Berufsschülern der David-Roetgen-Schule in Neuwied. Lehrer Michael Höhler hatte für seine angehenden Metallbauer wieder einen praxisorientierten Unterricht organisiert.

Mehr zum Thema und dem Expertengespräch lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2014, die am 5. September 2014 erscheint.


Deutschlands größter Fensterhersteller zeigt seine Neuheiten

Der mit der Vereinigung von Weru und Unilux größte Fensterhersteller auf dem Deutschen Markt hat in Wiesbaden seine Neuheiten 2014 präsentiert. Zirka 1.300 Besucher nahmen auf 1.200 Quadratmeter fast 160 Exponate unter die Lupe, darunter 80  neue Atris- und Sedor-Haustüren. „Wichtig ist uns die Präsentation der Produktpalette als Vollsortimenter, der wir mit den Marken Weru und Unilux jetzt sind“, erläuterte Geschäftsführer Harald Pichler. Er hob die Designvielfalt mit mehr als 200 Modellen des Aluminium-Haustürsystems von Weru und 90 Prozent Eigendesigns sowie die Variantenvielfalt der Werkstoffe von Alu über Alu Composite bis Holz/Alu hervor.

Mehr zu den Neuheiten von Weru und Unilux lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2014, die am 5. September 2014 erscheint.



Technik beim VFF im Fokus

Eine klare Botschaft der Fachtagung Normung und Technik des Verbands Fenster + Fassade (VFF) in Frankfurt lautet: die Einhaltung der CE-Kennzeichnung und der Bauproduktenverordnung wird kontrolliert und Hersteller sowie Händler sollten sich auf zunehmende Kontrollen der Behörden einstellen.  Franz Hauk, Obmann des Technischen Ausschusses im VFF und Geschäftsführer des Unternehmens F.R. Hauk, stellte die Bedeutung des Themas heraus: „Ich denke, die Kontrolle wird aktuell noch bei vielen Betrieben unterschätzt und deshalb setzen viele Unternehmen die Bestimmungen der BauPVO nur langsam um. Allerdings erwarten wir zunehmende Kontrollen und die möglichen Sanktionsmaßnahmen der Behörden sind bedenklich.“ Der VFF wolle deshalb weiter stark an der Umsetzung der Bestimmungen in der Branche arbeiten und die Mitglieder beraten um juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Mehr zur Fachtagung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2014, die am 5. September 2014 erscheint.


BF legt eigene Marktzahlen vor

Die Flachglasbranche in Deutschland wächst 2014: so lautet die Prognose des Bundesverbandes Flachglas(BF). Gemäß der erstmals selbst erhobenen Marktzahlen rechnet der BF mit einem Umsatzwachstum von 3,6 Prozent im Vergleich zu 2013 auf 2,82 Milliarden Euro. Als Gründe nennt Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs die Stärke Baukonjunktur und aufgestaute Nachfrage von 2013.


Hegla Fahrzeugbau: Ex-Paradedisziplin mit Potenzial

Satteldorf-Geschäftsführer Hans-Peter Löhner nennt seinen langjährigen Arbeitgeber Hegla einen „Zehnkämpfer“. Und die Paradedisziplin des Spielers war in frühen Jahren der von ihm am Standort im Grenzgebiet zwischen Baden-Württemberg und Bayern verantwortete Fahrzeugbau, mit dem die vom Maschinenbau dominierte Gruppe mit Sitz in Beverungen aktuell und inklusive Handelsgeschäft sechs Millionen Euro umsetzt; nun nimmt sich dies als Anteil von 6,9 Prozent zwar recht bescheiden aus, doch hat Löhner zur Bearbeitung neuer Zielgruppen fertige Pläne in der Schublade. Pro Jahr verlassen den Standort momentan um die 100 Lkw (Zielgruppe v.a. Isobetriebe und Glasgroßhändler) sowie ca. 420 vollständig für den Bedarf von Fenster-, Fassaden-, Metallbauer und Glaser ausgestattete Transporter.

GFF berichtet in seiner großen Sommerausgabe, die am 4. Juli erscheint, ausführlich über Hegla in Satteldorf und liefert interessante Fakten zum Markt für Fahrzeugsysteme.


Arnold nennt Gründe für Rückzug

Für viele überraschend hat Hans-Joachim Arnold dieser Tage seinen Rückzug als Vorstandsvorsitzender der bis dato familiengeführten Unternehmensgruppe bekannt gegeben; GFF nannte die Fakten bereits in seiner Juniausgabe, berichtete auf www.gff-magazin.de als Erstes – und hatte nun Gelegenheit, am Firmensitz in Remshalden mehr zu erfahren. Dabei machte der 51-Jährige klar, dass für ihn die nicht abwendbare Insolvenz am Standort Merkendorf mit dem resultierenden Verlust von mehr als 190 Arbeitsplätzen den Ausschlag gegeben habe, sich aus der operativen Verantwortung zurückzuziehen und als Vorsitzender in den Aufsichtsrat zu wechseln. Er habe sich, sagte der Unternehmer wörtlich, „nicht einfach abschütteln und weitermachen wollen, als wäre nichts gewesen“.

GFF berichtet exklusiv in seiner großen Sommerausgabe 7-8/14, welche Gründe Arnold sonst noch nannte und welche Zukunftsthemen er für die Unternehmensgruppe ausgemacht hat.


Rainer Taig, das menschliche Perpetuum mobile

Natürlich gibt es kein Perpetuum mobile, physikalisch gesehen. Aber es gibt Menschen wie Rainer Taig: Der alterslos scheinende Wertbau-Gründer und -Immer-noch-Chef vermittelt auch heute noch eine solche Begeisterung und Energie für das, was er tut, dass es einem schon manchmal unheimlich ist. Deshalb hat sich GFF entschlossen, seinen Weg in einem zweiteiligen Porträt nachzuzeichnen und dem nachzuspüren, was den Fensterbau-Unternehmer beständig antreibt. Dazu findet das erste Zusammentreffen gleich in Oberkotzau statt, wo Rainer Taig bei seinem früheren Arbeitgeber Gealan einst angetreten war, die Branche für sich zu erobern.

Die Frage, warum er nach raschem Aufstieg die Führungsposition bei dem Profilgeber für das Abenteuer Selbstständigkeit wieder aufgab, beantwortet der erste Teil des Unternehmerporträts über Rainer Taig in unserer Sommerausgabe 7-8/14; im Folgeheft beleuchten wir Aufbauleistung, Erfolgsgründe und mögliche Übergabepläne des Unternehmers par excellence bei Wertbau in Langenwetzendorf.