Glasexperte: Zu viel Sicherheit kostet Geld

Eine auf den ersten Blick brisante These hat Peter Kasper, Normungs- und Glasexperte mit jahrelanger Industrieerfahrung, im Gespräch mit GFF formuliert. So zeigte der diplomierte Ingenieur anhand selbst geschriebener Programme auf, dass die marktgängigen Softwarelösungen etwa zur Glasdickenbemessung häufig so konservativ ausgelegt sind, oft mit der Begründung besserer Bedieneigenschaften, dass dem Anwender durch allzu großzügige Annahmen wirtschaftlicher Schaden entsteht; Kasper selbst erstellt als Dienstleistung für bauausführende Betriebe statische Berechnungen für Projekte wie Fassaden, Wintergärten, Carports – und übernimmt dafür partiell, d.h. bei Abwesenheit eines Prüfingenieurs, auch die Haftung.

GFF bereitet sich schon jetzt auf sein glasstec-Heft vor und wird in 10/14 nicht nur über das Gespräch mit Peter Kasper ausführlich berichten, sondern zusätzlich auch einen exklusiven Fachbeitrag des Glasexperten veröffentlichen.


Isolar will mit neuen Produkten und Mehrwert für Mitglieder punkten

Auf ihrer Jahrestagung am Wörthersee formulierte die Isolar Gruppe ihre Ziele für die kommende Zeit. Zum einen werde die Glas-Kooperation in den kommenden Monaten einige neue Produkte mit technischen Innovationen vorstellen. Zum anderen will die Führung den Mehrwert für Mitglieder deutlicher heraus stellen und z.B. und seine Unternehmen bei Kundenveranstaltungen unterstützen. Auch am Thema niedrige Preise für Glasprodukte will Isolar arbeiten. „Wir müssen unseren Kunden klarmachen, welches Know How und welcher Produktionsaufwand in Glasprodukten steckt. Zudem müssen wir den Mehrwert für den Endkunden durch hochwertige Glasprodukte mit ihren Funktionen besser transportieren“, sagte Hans-Joachim Arnold, Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Mehr zur großen Isolar-Tagung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 7-8/2014, die am 4. Juli 2014 erscheint.



Hannover im Mai: Günter Weidemanns großer Tag

500 geladene Gäste haben heute Abend mit dem 80-jährigen Schollglas-Gründer Günter Weidemann im Kuppelsaal seiner Wahlheimat Hannover das Leben und Wirken des Pioniers in der Glasbranche gefeiert. Vor 45 Jahren aus bescheidenen Anfängen gestartet, ist sein Unternehmen, ist Schollglas, zu einem modernen, international aufgestellten und in ganz unterschiedlichen Produkt- und Marktsegmenten leistungsstarken Spieler aufgestiegen, der mit komplettem Sortiment heute um die 230 Millionen Euro umsetzt. Dass Günter Weidemann sein halbes Tausend Gäste eigens zeitlich versetzt einladen ließ, um mehr als eine Stunde lang jeden persönlich willkommen zu heißen, verrät viel über den Menschen, der neben verlässlichen Partnerschaften im geschäftlichen Sinn zu nicht wenigen der Anwesenden eine persönliche Freundschaft pflegt.

GFF war nicht nur an diesem besonderen Abend dabei, sondern hatte vorab Gelegenheit, eine der ganz großen Unternehmerpersönlichkeiten der Branche zu einem ausführlichen Gespräch zu treffen – das Porträt über Günter Weidemann finden Sie in unserer großen Sommerausgabe für die Monate Juli/August.


Eine Profilierungsmaschine für fast alle Anwendungen

Der Maschinenbauer Dreistern hat an seinem Stammsitz in Schopfheim das Innovationsforum 2014 gestartet. Dort stellt das Unternehmen seine neu entwickelten Rollprofilierungsmaschinen mit multifunktionaler Profiliertechnik für die Metallbearbeitung vor.

Damit können Anwender verschiedene Werkzeuge und Arbeitsprozesse flexibel innerhalb von weniger als 20 Minuten wechseln und sogar auf mehreren Anlagen einsetzen. Möglich sind unter anderem wechselnde Stanzwerkzeuge, Laserschweißeinheiten, und Profilierungswerkzeuge. Damit sparen Anwender Kosten für die aufwändige Umrüstung fest installierter Anlagen bei Sonderwünschen von Kunden und lasten ihre Anlage das ganze Jahr über mit unterschiedlichen Produkten aus. So macht der Anwender aus einer Profiliermaschine ein flexibles Blechberabeitungszentrum.


Warema liegt 2014 über Plan

„Wenn das möglich wäre, würde ich das gleiche Wetter, das wir bislang in diesem Jahr hatten, für 2015 wieder buchen“, sagte Warema-Vorstand Harald Freund in Marktheidenfeld in einem exklusiven Gespräch mit der GFF- Schwesterzeitschrift sicht+sonnenschutz. Der Marktführer war vergangenes Jahr um etwa ein Prozent auf einen Gesamtumsatz von 377 Millionen Euro gewachsen und liegt 2014 laut Freund in der bisherigen Entwicklung über Plan; dazu beitragen würden außer den klimatischen Vorbedingungen neue Produkte wie die Lamelle 80S, auf Wunsch erhältlich mit innovativer EcoClean-Beschichtung, die Kassettenmarkise K70 und eine neue Pergolamarkise. Freund, zusätzlich seit Kurzem stellvertretender Vorstandsvorsitzender, betonte im Gespräch, wie wichtig das Thema F&E bei Warema sei und bezifferte den Etat dafür insgesamt (inkl. Personal) auf zehn Millionen Euro p.a.

sicht+sonnenschutz berichtet exklusiv in seiner Juniausgabe im Wortlaut über das Interview mit Harald Freund, eine verfilmte Sequenz finden Sie in Kürze auf www.sicht-sonnenschutz.com.


Bayerwald eröffnet neuen Showroom für Fachpartner

Der Fenster- und Haustürenhersteller Bayerwald hat in Rutesheim nahe Stuttgart seine neue Niederlassung eröffnet. Der neue Showroom mit ca. 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche steht den Fachpartnern von Bayerwald für den Besuch mit Endkunden zur Verfügung. „Wir wollen den Kunden in Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern direkte Ansprechpartner bieten. Diese Regionen sind ein wichtiger Teil unserer weiteren Wachstumsstrategie“, sagte Bayerwald-Geschäftsführer Josef Scheuer bei der Eröffnung.

Fachpartner Frieder Bolay zeigte sich begeistert vom Angebot des Showrooms: „Bayerwald zeigt hier wirklich die Besonderheiten seiner Produktpalette. Wir werden definitiv mit Kunden hierher kommen.“

Mehr zur Eröffnung, der Strategie von Bayerwald und Stimmen der Fachpartner lesen Sie in der Ausgabe 6/2014 der GFF, die am 6. Juni erscheint.


Rehau: Innovation als Strategie

Mit dem neuen 80 Millimeter-System Synego und der Lüftungslösung Geneo Inovent hat Systemgeber Rehau während der zurückliegenden fensterbau/frontale Akzente gesetzt. Zwar dürfte es in beiden Fällen 2015 werden, bis die Neuentwicklungen flächig in den Markt kommen; doch deutete im exklusiven GFF-Interview Jürgen Hoffmann als Verantwortlicher für den zentraleuropäischen Fenster- und Fassadenmarkt an, dass man auch vor dem Hintergrund des Konzentrationsprozesses im Profilmarkt bzw. expandierender Unternehmen aus Osteuropa in Kundennutzen investieren wolle. Wâhrend Synego dem Trend zu 80 Millimeter entsprechend und unterhalb von Geneo positioniert punkten soll, wo Rau-Fipro zu teuer ist, will Hoffmann die Lüftungslösung mit den Argumenten Komfort und Behaglichkeit in den Markt bringen; für Zentraleuropa erwartet der Manager in diesem Jahr „ein kleines Wachstum“.

GFF berichtet in seiner Juniausgabe ausführlich über den Exklusivtermin; dazu erscheint in Kürze auf www.gff-magazin.de ein verfilmtes Interview mit Jürgen Hoffmann.


Fensterbranche zu Gast bei Joey Kelly

Bereits vor 1500 erstmals als Kirchenbesitz erwähnt, ist der denkmalgeschützte Gutshof von Joey Kelly in einem unscheinbaren Städtchen der Region Köln für den Einbau von Holz/Alu-Fenstern nicht geeignet; selbst Peter Stein, Geschäftsführer von Zöllner Fenster, sagte zu GFF beim Ortstermin mit dem von ihm unterstützten Verein Das HolzAluFenster: „Da gehören Holzfenster rein.“ Den Job erledigte, vermittelt von Das HolzAluFenster-Macher Prof. Dr. h.c. Klaus Layer, Glasermeister Götz Gegg mit seinen Fensterprofis vom gleichnamigen Betrieb in Haslach; und zwar so gut, dass der begeisterte Entertainer und Extremsportler Layers Verein seine Unterstützung für die nächsten Aktivitäten zusagte.

GFF berichtet in seiner Juniausgabe, die am 6.6. erscheint, auf drei Seiten über den außergewöhnlichen Promievent; außerdem posten wir in den nächsten Tagen auf www.gff-magazin.de unseren exklusiven Videoclip mit ausführlichem Kelly-Statement zu Holz/Alu.


Fech – von Schwaben in die Welt

Der 51-jährige Fensterbauer Werner Fech hat eine Lösung für die Paneele in den z.B. in Deutschland zu Hunderten errichteten Hallen in Sandwichbauweise entwickelt. Die in Kunststoff und Aluminium erhältlichen Elemente kommen ohne Riegel in der Wand, ohne Einfasszargen und ohne U-Schale aus und genügen, abgesehen von der entfallenen Anschlussproblematik, damit höchsten Ansprüchen an die Hygiene bis hin zur absoluten Keimfreiheit. Dementsprechend kommt das patentierte Jet-System, produziert in Nordendorf zwischen Augsburg und Donauwörth, in Reinräumen wie mobilen Operationssälen und Produktionsstätten der Lebensmittelindustrie weltweit zum Einsatz.

GFF hat Fenstertechnik Fech besucht und berichtet in der nächsten Ausgabe des Emailnewsletters GFF Report sowie ausführlich in seiner Juniausgabe, die am 6.6.14 erscheint.