Fassaden für heute und morgen

Im Next Studio in Frankfurt am Main haben Wicona und weitere Partner ein Live-Event für Architekten und Fassadenplaner veranstaltet. Etwa tausend Interessierte aus der ganzen Welt nahmen virtuell an dem Branchentermin teil. Der Showroom in Frankfurt diente als TV-Studio, mehrere Kameras filmten den International Next Facade Summit und übertrugen die Veranstaltung ins Internet.
Die Teilnehmer machten eine architektonische Reise um die Welt. Referenten stellten in ihren Vorträgen herausragende Bauprojekte und deren Gebäudehülle vor. Darunter das Hochhaus Shenzen Energy Mansion in China. Für das Gebäude konzipierte die Bjarke Ingels Group aus New York eine gefaltete Fassade, die als Sonnenschutz dient und den Hitzeeintrag ins Gebäude bis zu 30 Prozent reduziert. Details lesen Sie im GFF-Newsletter, der am 14. April erscheint.


Dynamischer Jahresauftakt für Aluplast

Ein starkes Signal des Marktes: 2021 beginnt für Aluplast mit einem außergewöhnlich hohen Februar-Umsatz. Das sagte uns Aluplast-Geschäftsführer Patrick Seitz bei einem Gespräch am Stammsitz in Karlsruhe.

Die Unternehmensgruppe verzeichnete herausragende Zahlen. Der zweite Monat des Jahres 2021 ging als umsatzstärkster Februar aller Zeiten in die Unternehmensgeschichte ein.

Im Mai wird Aluplast die Neuentwicklung Energeto neo der Fachöffentlichkeit vorstellen. Infos dazu sowie zu den Investitionen in die Karlsruher Produktionskapazitäten gibt es im nächsten GFF-Newsletter, der am 7. April erscheint.



Maschinen für die Fensterfertigung

Kriegl Fensterbau aus Isny investierte 2014 in eine Biesse-UniLine für seine Fensterfertigung mit der Softwaresteuerungslösung ProLogic. 2013 entschied sich Sebastian Kriegl für die Anschaffung der Maschine – lediglich die Wahl des Herstellers stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Seine Ansprüche: Die Maschine sollte in der Lage sein, verschiede Systeme ohne großen Aufwand zu fertigen. Welche Erfahrungen Kriegl seither mit der Maschine gemacht hat und welche Vorteile Maschinen und Softwarelösungen für die Fensterfertigung mit sich bringen, lesen Sie im Titelthema der Märzausgabe von GFF.


Fensterbauer des Jahres 2020 geehrt

Fenster- und Türenbau Jörg aus Hüttlingen bei Aalen in Württemberg ist Gesamtpreisträger des Wettbewerbs Fensterbauer des Jahres 2020. Zudem gewann die Firma auch in der Preiskategorie Marketing. Marco Jörg überzeugte die Juroren in der Preisjury mit seiner Strategie für Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Teil der Firmenphilosophie des Familienbetriebs im Landkreis Ostalbkreis. GFF überbrachte Jörg den Preis inklusive des Preisgeldes in Höhe von 3.000 Euro. Alle Details zum prämierten Unternehmen und dem Nachhaltigkeitskonzept lesen Sie in Heft 2/21. Ein Video-Interview mit dem Gewinner finden Sie hier.


Niedersachsen: Glaserinnung wählt neuen Vorstand

Unter strengen Hygienemaßnahmen fand heute die Mitgliederversammlung der Glaserinnung Niedersachsen in Hannover statt. Dazu begrüßte Landungsinnungsmeister Uwe Horn s. Foto) die etwa 30 Mitgliedsbetriebe. Am Vormittag standen die Vorstandswahlen auf dem Programm. Als Landesinnungsmeister wurde Glasermeister Uwe Horn von der Glaserei Horn wiedergewählt. Neuer stellvertretender Landesinnungsmeister ist Glasermeister Christian Förster von Förster Glas, der Glasermeister Heiko Schanze von Sollingglas ablöst. Als Lehrlingswart wurde Glasermeister Tim Veersmann im Amt bestätigt.

Am Nachmittag referierte Lars Hesse von dem Inkassodienstleister First Debit über die Frage, wie man mit säumigen Zahlern umgeht, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. „Die Zahl der Insolvenzen nimmt im nächsten Jahr weiter zu“, sagte er. Das Unternehmen unterstützt das Forderungsmanagement von Betrieben und bietet in Kooperation mit dem Glaserverbund vergüngstigte Konditionen an.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Dezemberausgabe von GFF.


Hilzinger: Auftragsbestand sieht gut aus

In Anbetracht der pandemiebedingten Sondersituation ist die Hilzinger Gruppe „nicht schlecht durch dieses Jahr“ gekommen, sagte geschäftsführender Gesellschafter Helmut Hilzinger (68; unser Bild – Foto: Kober) Ende Oktober 2020 im exklusiven GFF-Interview. Ebenfalls gut sehe der Auftragsbestand für das kommende Jahr aus, wenngleich darüber hinaus – wegen in Hinblick auf viele HomeOffice Lösungen weggefallener Büroflächen – mit Rückgängen im Gewerbebau zu rechnen sei. Dazu habe die Branche Nachholbedarf in der energetischen Sanierung, die nun durch die bestehenden steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten und die über Jahre zu geringen Genehmigungen für Neubauprojekte mehr in den Fokus rücke.

GFF veröffentlicht das Highlightinterview, in dem der Unternehmer u.a. darüber sprach, wieso er keine Berufswahl hatte und mit seiner Idee Kunststofffenster bei Vater Hans Hilzinger dennoch auf erbitterten Widerstand stieß, in der kommenden Printausgabe; mehr über die Persönlichkeit Helmut Hilzinger lesen Sie im Dezembernewsletter GFF Report.


Knittel Glas: Roboterlösung für Losgröße 1

Das Spezialgebiet der Abteilung Engineering von Knittel Glas ist die Integration von Robotersystemen zur Verarbeitung von Flachglas. In Kooperation mit dem italienischen Maschinenhersteller Lattuada hat das Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Bielefeld eine innovative Lösung entwickelt, die zwei Kantenschleifmaschinen mit drei Robotersystemen kombiniert. „Das erste Robotersystem haben wir bereits 2002 implementiert“, sagt Dipl.-Ing. Jochen Günther, Leiter Maschinenbau von Knittel, beim Vorort-Besuch von GFF. „Neu ist hier die Integration von drei Robotern – einem Messroboter, einem Zufuhr- und Wenderoboter sowie einem Wenderoboter.“ Dank der Vermessung jedes einzelnen Werkstücks können der Anlage nacheinander unterschiedliche Scheibenformate in verschiedenen Glasdicken zugeführt werden. „Das System ist optimal für die Losgröße 1 geeignet“, erklärt er die Vorteile. Durch die Optimierung der Leistungsdichte sei die Linie in der Lage, mehr als 200 Meter Glas pro Stunde zu schleifen. Rund ein Jahr haben die Entwickler an dem System getüftelt. Nach der erfolgreichen Testphase bei Knittel Glas soll es abgebaut und an einen Kunden in der Schweiz ausgeliefert werden.

Den Bericht über die Neuentwicklung von Knittel Glas und Lattuada lesen Sie in der Dezemberausgabe von GFF.


Roger Möhle denkt nicht ans Aufhören

Roger Möhle, der Geschäftsführer der Glaser-Innung Niedersachsen, war heute zu Besuch am Redaktionssitz in Bad Wörishofen. Themen hatte er ausreichend im Gepäck. Erfreut zeigte er sich zum Beispiel darüber, dass Ende August in Hannover ein Meistervorbereitungskurs mit neun Teilnehmern gestartet ist. Es ist der erste derartige Kurs seit dem Jahr 2013/14. Träger des Kurses ist die GI Niedersachsen, ebenfalls beteiligt ist die Handwerkskammer Hannover. Die Schüler mahnt Möhle, die Meisterausbildung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir geben jedem gern den Meisterbrief, die Schüler müssen es sich aber auch verdienen und erarbeiten.“

Mit seinen 74 Jahren, die man ihm keinesfalls ansieht, denkt Möhle (unser Bild; li. mit GFF-Chefredakteur Reinhold Kober) noch lange nicht ans Aufhören. „Das Glaserhandwerk hat mir so viel gegeben und ist mir so ans Herz gewachsen, das ist mit Geld nicht bezahlbar.“ Auf die Unterstützung seiner Mitglieder kann er sich verlassen. Und die Gesundheit spielt auch mit. Nichtsdestoweniger hat der Geschäftsführer die Corona-Pause genutzt, um einen Leitfaden mit den Aufgaben und Abläufen in der Geschäftsstelle zu erstellen, für den Fall der Fälle. „Im Notfall muss die Innung handlungsfähig bleiben.“

Ein Interview mit Roger Möhle lesen Sie in der GFF-Dezemberausgabe. Ein Videointerview finden Sie hier online.


Drei Tage Full Power auf der glasstec Virtual

Drei Tage Full Power verspricht die glasstec Virtual. Auf der neuen Digital-Plattform kann sich die Community vom 20. bis 22. Oktober 2020 einen Einblick über den Status Quo der Glasbranche verschaffen. Laut Birgit Horn, Projekt Direktor der glasstec, haben sich rund 2.000 Teilnehmer zu dem Onlineformat angemeldet. „Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist in diesen Zeiten wichtig für die Branche“, sagt sie. Die Conference Area bietet 20 Vorträge aus Industrie und Wissenschaft zu Themen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Urbanisierung. Etwa 800 Unternehmen präsentieren sich mit Videos im Exhibition Showroom. Hinzu kommen 65 Websessions mit vertiefenden Informationen über Produkte, neue Verfahren und Lösungen. Zum Auftakt stellte Markus Schoisswohl, CEO von Hegla News Technology, unter dem Titel „Making glass lifting light weight“ die neuen Vakuumhebegeräte des Unternehmens vor, welche erhöhte Anforderungen an die Sicherheit und Produktivität erfüllen (s. Foto). Für den täglichen Einsatz an Schneidanlagen, Öfen oder Laminierlinien ist z.B. der V-H 150 seculift mit Safetycheck-Funktion und IoT-Option konzipiert.

Den vollständigen Bericht über die glasstec virtual lesen Sie in der Novemberausgabe von GFF.


Herbstversammlung des GFF BW

Mit knapp mehr als 30 Teilnehmern hat am Wochenende die Delegiertenversammlung des GFF BW stattgefunden. Nachdem der Austritt aus dem BIV besiegelt ist, standen auf der Herbsttagung vor allem fachliche Themen im Vordergrund. Technischer Berater Jan Eiermann gab einen Überblick über die Arbeit der Arbeitskreise, die sich mit der Gemeinsamen Richtlinie der Verbände (Gemri), der Absturzsicherung, Asbest sowie der Montage mit Blindzargen befassen. Letzteres Thema ist insbesondere ein Anliegen von Glasermeister Norbert Pauleit von Fensterbau-Scheffler in Grossbottwar, der dem entsprechenden Arbeitskreis voransteht. Die Arbeit mit Blindzargen erleichtere den Schutz der Leistung während der Bauphase und ermögliche später auch den einfachen Fenstertausch. Auch wurden auf der Mitgliederversammlung die Landessieger des Praktischen Leistungswetbewerbs (PLW) geehrt (unser Bild). Es war ein Kop an Kopf-Rennen: Sieger mit 258 Punkten ist Felix Finn Brenner von Strobel in Ludwigsburg (2.v.r.), den zweiten Platz erreichte Max Georg Kramer von Stengele Fensterbau in Steißlingen (257 Punkte; li.). Den dritten Platz belegte Max Nill von Etter Fenstertechnik in Rosenfeld (256 Punkte; 2.v.li.).

Die Zusammenfassung der Tagung lesen Sie in der GFF-Dezemberausgabe.