Online-PK mit dem Passivhaus-Papst

Passivhäuser sind eine Lösung für den Klimaschutz, sie bieten Komfort in Winter und Sommer, stellen eine gesunde Innenraumluft sicher und ermöglichen reduzierte Gesamtkosten – übrigens auch im sozialen Wohnbau. Das war das Fazit der Online-Pressekonferenz „Passivhaus – nachhaltig die Zukunft bauen“, die heute Mittag stattgefunden hat. Beim Passivhaus-Standard kommt es insbesondere auf die eingesetzten Komponenten an. So machte Passivhaus-Gründer Prof. Dr. Wolfgang Feist beispielsweise deutlich, dass das Passivhausfenster im Vergleich zum gewöhnlichen Fenster einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leistet, Emissionen zu senken. Die Zusammenfassung der PK lesen Sie hier.


Lauber: Neue PVC-Fertigung in Betrieb gegangen

GFF hat wieder einen Vor-Ort-Termin wahrgenommen – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Die Eröffnungsfeier der neuen PVC-Fertigungshalle von Lauber am Bodensee musste das Familienunternehmen aufgrund der Krise verschieben. Markus Lauber empfing GFF deshalb zum Exklusivtermin und führte durch die neue Produktionsstätte. Highlight für Lauber, der gemeinsam mit seinem Bruder Michael die Geschäfte führt, ist u.a. das Hochregallager. Zudem liefert ein Shuttlebandservice die Kunststoff-Elemente von Station zu Station, ohne dass die Mitarbeiter sie tragen müssen. Ebenfalls besonders: Alle Scheiben werden mittels Robotersystem in die fertigen Fensterflügel verklebt. „Wir sind sehr glücklich mit der neuen Halle. Auch auftragsmäßig läuft es momentan ausgezeichnet“, sagt Lauber.

Ein Video-Interview mit Markus Lauber über die neue Fertigung finden Sie hier online. Den Bericht lesen Sie in der GFF-Sommerausgabe, die am 3. Juli erscheint.



Rehau: Setzt sich das Fenster bald von selbst ein?

Rehau hat heute in einer Online-Konferenz mit unserer Redaktion im Detail seine Neuheiten vorgestellt, die das Unternehmen urprünglich auf der FENSTERBAU FRONTALE präsentieren wollte. Teilnehmer seitens Rehau waren Frank Zimmermann, Chief Technology Officer Window Solutions. Carsten Heuer, Head of Division Window Soultions, sowie Peter Kotzur, Marketing Director Window Solutions. Die Neuheiten umfassten vier Bereiche: Neben dem Kerngeschäft ging es um smarte Geschäftsfelder, digitale Services sowie nachhaltige Antworten.

Highlight war die Montagehilfe Just Smart, der Prototyp eines digitalen Justiersystems. Aufgesteckt auf den vier Fensterecken, sorgen die interagierenden Justierhilfen dafür, dass sich das Element selbstständig innerhalb der Laibung ausrichtet. Zudem überprüft das System das Fenster auf seine Funktionalität hin, vom Öffnen bis zum Kippen.

Eine weitere digitale Lösung ist Rehau Window ID. Das Fenster bekommt damit bereits in der Produktion eine Identität, über die sich das Element entlang des kompletten Lebenszyklus nachverfolgen lässt. Nicht nur bei auftretenden Störungen ist das hilfreich.

Ausführliche Informationen zu den Neuheiten lesen Sie in der GFF-Sommerausgabe, die am 3. Juli erscheint.


Egen-Gödde: Firmen switchen Etats

Branchenbeobachter Ludger Egen-Gödde (unser Bild; Foto: Kober), der im nahen Kaufering ein Pressebüro für Kunden im Baustoff- und Metallbau-Segment betreibt und unter anderem für die Verbände VDPM und Deutsche Bauchemie tätig ist, besuchte heute die Redaktion zum informellen Austausch in Bad Wörishofen. Themen waren unter anderem mittel- und langfristige Folgen der Coronakrise, die sich im Messewesen und in Teilen in der Verlagslandschaft zeigten („Firmen switchen ihre Etats“), und mögliche Auswirkungen auf die Informationsvermittlung. Einigkeit herrschte beim PR-Profi und Redakteur darin, dass Videokonferenzen sicher manch teure Dienstreise überdenken ließen, aber nicht in allen Fällen die beste Lösung sind. Wie auf der Messe ist manchmal noch heute der persönliche Kontakt wichtig. Egen-Gödde assistierte in der Vergangenheit bei der Etablierung wegweisender partnerschaftlicher Präsentationskonzepte.


Tapio: Die Digitalisierungszentrale

Tapio hätte gerne die Möglichkeit genutzt, auf der HOLZ-HANDWERK das gleichnamige digitale und offene Ökosystem für die Holzbranche vorzustellen. Nach der Messeabsage gab es die Informationen heute trotzdem: im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz. GFF war mit Volontär Christian Lunkenheimer (unser Foto) live dabei.

Worum geht es bei Tapio? Die Onlineplattform führt z.B. Maschinen-/Werkzeugdaten von kooperierenden Unternehmen zentral zusammen und wandelt sie in nutzbare Informationen um. Das sei zielführender, als wenn jeder Hersteller seine eigene digitale Lösung aufbaue und der Betrieb jeweils eine separate Lösung benötige. Neu vorgestellt hat Tapio die Applikation Industrial Tube. In der App lassen sich nach dem Prinzip von Youtube eigene Videos hinterlegen. Im Sinne eines augereiften Wissensmangements greifen die Produktionsmitarbeiter auf die Tutorials zu und lernen dabei die Schritte zum Ausführen bestimmter Arbeiten, z.B. Werkzeugwechsel. In Zeiten des Fachkräftemangels sieht Tapio in der App eine geeignete Lösung zur Wissenweitergabe. Mit Twinio gibt es nun ferner auch ein Tool zur digitalen Werkzeug- und Materialverwaltung.

Weitere Details erfahren Sie in der GFF-Maiausgabe.


Informationsvorsprung für Metallbauer

Heute ging es bei der 5. Ausgabe von Metallbau direkt im Next Studio in Frankfurt, zu der Next-Partner Wicona und Esco in Kooperation mit GFF geladen haben, darum, Innovationen für ein erfolgreiches neues Jahrzehnt vorzustellen. So präsentierte Wicona im ersten Slot „Erfolg mit System“ drei Neuheiten: Hydro Circal 75R und Reduxa, das neue Versatz-Schiebesystem Wicslide 150 PS sowie das Wicona Oberflächenkonzept 2020.

Besonders spannend war auch der Vortrag von Next Studio-Partner Esco. Das Unternehmen widmete sich dem Thema „multifunktionale und vernetzte Systeme in der Objektarbeit“. Klaus Vorweg (im Bild) von Esco gibt u.a. Seminare zum Thema Elektrik für Fenster und Türen. Heute erklärte er in seinem Vortrag elektrische Grundbegriffe, die aufgrund der wachsenden Zahl von elektrischen Systemen auch im Metallbau immer wichtiger werden. Dabei machte er auch deutlich, welche Tätigkeiten von Metallbauern ausgeführt werden dürfen und welche nicht.

Des Weiteren referierte Cornelia Gärtner vom BVMW u.a. über den Fachkräftemangel und die Digitalisierung und welche Fördermöglichkeiten es auf diesen Gebieten gibt. Zum Abschluss folgte ein interaktiver Vortrag von Rhetorik-Profi Florian Kutzler, Kommunikationstrainer der Rhetorik-Akademie Tübingen. Er besprach mit den Teilnehmern, wie sie Reklammationsgespräche angehen können.

Mehr zu den einzelnen Themen erfahren Sie in der Aprilausgabe von GFF.


EGE lädt zu den Fachhändlertagen ein

Im nordrhein-westfälischen Verl hat EGE am Vormittag rund 100 Gäste zu den zweitägigen Fachhändlertagen begrüßt. Auf dem Programm stehen spannende Vorträge zu Themen wie Produkttrends bei den Haustüren, die relauchte Fachhändlersoftware PrefWeb und das wirksame Abnahmegespräch.

Zum Auftakt der Veranstaltung präsentiere Dr. Markus Pauli, Geschäftsführer von EGE, die aktuellen Marktzahlen. „Derzeit herrschen viele Unsicherheiten am Markt und in der Politik“, betonte er. Für den Bauelemente-Hersteller sei das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich verlaufen, der Handel sei gewachsen. Laut des Informationsdienstleisters Heinze bewege sich die Baukonjunktur auf anhaltend hohem Niveau mit leicht rückläufiger Tendenz. Auffällig seien allerdings die pessimistischen Zukunftserwartungen, u.a auch im Fenstermarkt. „Es gibt keine harten Fakten, die diese Tendenzen untermauern“, sagte Pauli. Die wirtschaftliche Lage sei gut, die Kapazitätsauslastung hoch. Probleme bereiteten Engpässe und Preiserhöhungen bei den Vorlieferanten, zudem mache sich der Fachmangel in der Branche bemerkbar.

Mehr über die Fachhändlertage bei EGE lesen Sie in der April-Ausgabe von GFF.


12. Fenster- und Türenkolloquium in Dresden

Am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) findet heute das 12. Fenster- und Türenkolloquium statt. 57 Teilnehmer sind anwesend und informieren sich auf dem regionalen Branchentreff über diverse Themen. Zu Beginn sprach ö.b.u.v. Sachverständiger Frank Wilkening über die Montage von Fenstern und häufige Fehler, die ihm bei seiner Arbeit als Gutachter begegnen. Oft werde beispielsweise bei der inneren Abdichtung die Hinterfüllschnur vergessen. Sein Fazit: Als Monteur muss man heute schon fachkundig sein, sonst sind Schadensfälle vorprogrammiert. Für die Sanierung verweist er auf das neue Regelwerk „Handwerkliche Montage von Fenstern und Außentüren im Gebäudebestand“, das Tischler Schreiner Deutschland als Ergänzung zum neubaulastigen RAL-Leitfaden erarbeitet hat.

Dr. Jan Ebert von der TU Dresden sprach über absturzsichernde Verglasungen nach DIN 18008-4: Welche Nachweise sind erforderlich und welche Möglichkeiten gibt es, diese beizubringen? U.a. gibt es den experimentellen Nachweis, also die praktische Prüfung im Labor, wie sie auch die TU Dresden anbietet. Ebert stellte vor, was die Verglasungen beim Test aushalten müssen. Bestehen Aufbauten den Test nicht, liege das meist daran, dass das Glas beim Pendelschlag komplett aus der Auflagerkonstruktion herausfalle. Die Befestigung sei hier das Problem. Verglasungen, die vor dem Jahr 2000 eingebaut wurden, sieht er mangels damals vorhandener Anforderungen als gefährlich an.

Die ausführliche Zusammenfassung lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.


Fassade 20: Wo Aussehen mehr als Energieeffizienz zählt

Wenn es um Energieeffizienz in der Gebäudehülle geht, ist Europa sehr gut unterwegs. Das zumindest legte Bernhard Rudolf, Head of Engineering bei Fassadenbauer Josef Gartner, in seinem Vortrag auf der Tagung Fassade 20 heute in Augsburg nahe. Er stellte verschiedene aktuelle Gartner Projekte, verteilt über den Globus, vor und bewertete diese hinsichtlich der Energieeffizienz, die bei diesen Prestigebauten meist gar nicht im Fokus stehe. Sein Fazit: Zum Beispiel in den USA ist die Architektur wichtiger als die Energieeffizienz. Deutschland schneide dagegen sehr gut ab, ebenso wie die vorgestellten Projekte in Russland und Großbritannien. Generell bescheinigt Rudolf aber, dass das Thema Energieeffizienz weltweit an Bedeutung gewinne.

Das Thema der Fassadentagung ist in diesem Jahr, welchen Einfluss die Fassade auf den Energieverbrauch bzw. den Klimaschutz hat und welche Anforderungen sie in Zukunft meistern muss. Schließlich ist der Gebäuesektor für einen Großteil des Energieverbrauchs verantwortlich.

Die Zusammenfassung der Vorträge lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.


Aldra: Smarte Lösungen, nachhaltiger Erfolg

Smarte Lösungen, nachhaltiger Erfolg – unter diesem Motto finden heute und morgen die Innovationstage 2020 von Aldra statt. Die beiden Geschäftsführer, Jan-Peter Albers und Hanjo Junkelmann, begrüßten rund 300 Fachhandelspartner auf dem Marktplatz des Fenster- und Türenherstellers am Firmenstandort im schleswig-holsteinischen Meldorf. Zum Auftakt referierte Keynote-Speaker Michael Buck, Geschäftsführer von Convidera, über die digitale Transformation. Auch das Handwerk solle die Digitalisierung nicht verschlafen. Der größte Innovationskiller sei das Tagesgeschäft, so der CEO. Sein Appell an die Fachbetriebe: „Schaffen Sie Freiräume, um kreative Ideen für die Digitalisierung Ihres Unternehmens zu entwickeln.“ Laut Buck hat die Branche noch etwa fünf bis zehn Jahre Zeit, um auf den Zug der Digitalisierung aufzuspringen.

Am Nachmittag stehen Powerworkshops zu Themen wie „Sechs Tipps für die Gestaltung Ihrer Webseite“, „Online-Marketing“ und „Multitalent Holz“ statt. Darüber hinaus können sich die Kunden auf der begleitenden Hausmesse über Innovationen von Schüco, Siegenia und Co. informieren.

Mehr über die die Innovationstage von Aldra lesen Sie in der April-Ausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs