BF: neue Gesichter, neuer Verein

Bereits am ersten Tag des Glaskongresses des Bundesverbands Flachglas (BF) in Leipzig haben die Vertreter der Institution den anwesenden Mitgliedern einige Neuigkeiten präsentiert. Noch bis 6. Juni 2018 sind Einwendungen gegen den aktuellen Normenentwurf möglich, der laut Markus Broich die vieldiskutierte BF-Position enthält, nach der „frei und ohne Hilfsmittel zugängliche Vertikalverglasungen an der zugänglichen Seite bis mindestens 0,80 Meter über Verkehrsfläche mit Glas mit sicherem Bruchverhalten auszuführen“ sind; es sei durchaus noch nicht klar, ob die gewünschte Passage in der Endfassung erhalten bleibe – Broich nannte Tischler Schreiner Deutschland (TSD) als wahrscheinlichen Einwender. Ebenfalls in der DIN 18008 enthalten ist das Thema monolithisches ESG/ESG-H über vier Meter in der Fassade; nach einem entsprechenden EuGH-Urteil, das nationale Bauregelungen aufgehoben hat, benannte der BF in Leipzig die Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI) in Gütegemeinschaft Flachglas (GGF) um, weil es nun auch ein Gütezeichen heißgelagertes ESG mit vorgeschalteter Fremdüberwachung durch verschiedene Institute gibt. Durch das Ausscheiden des langjährigen geschäftsführenden Vorstands Jürgen Halbmeyer (Ex-Glas Trösch) kommen dazu einige Personalien: An seine Stelle rückt Flachglas MarkenKreis-Geschäftsführer Thomas Stukenkemper, in den Reihen der weiteren Vorstandsmitglieder gibt es mit Till Reine (re., mit BF-HGF Jochen Grönegräs; unser Bild – Foto: Kober), Velux, und Florian Lindlbauer, Glas Trösch, zwei Neuzugänge. Vor einem Jahr war Michael Dobbe aus dem Gremium ausgeschieden, das nun wieder aus fünf Personen besteht.

GFF berichtet in der Maiausgabe auf drei Seiten über den Glaskongress des Bundesverbands Flachglas und hat exklusiv mit Thomas Stukenkemper, jetzt Mitglied des geschäftsführenden Vorstands, über die Auseinandersetzung um die DIN 18008 gesprochen.