Arnold: Wollen weiter Dinge anders tun

Der Termin an der Alfred-Klingele-Straße in Remshalden (unser Bild; Foto: Kober), die nach dem Erfinder des Isolierglases eigentlich Alfred-Arnold-Straße heißen müsste, beginnt mit einer verschlossenen Türe: „Aktuell stehen wir nur nach Terminvereinbarung zur Verfügung“, heißt es kurz und bündig. „Habe ich doch gemacht“, denkt sich der vorschriftsmäßig maskierte GFF-Reporter – und erblickt auch schon Ute Miedl, die ihn mitnimmt zu Hans-Joachim Arnold (57), dem Aufsichtsratsvorsitzenden der gleichnamigen Glaswerke. Der sagt, in Anlehnung an den Claim der Gruppe: „Wir wollen auch weiterhin Dinge anders tun“ – und meint damit nicht den Umgang mit den Coronaregeln, sondern die Art und Weise, wie das Unternehmen mit dem Geburtstag seines Gründers Alfred Arnold umgeht, der im November 100 Jahre alt geworden wäre. Statt der, nicht mehr als zeitgemäß erachteten, „dicken, fetten Party“ wird der Ort seiner Erfindung – die alte Kelter in Schorndorf-Miedelsbach – mit erheblichem Aufwand zur Arnold Akademie umgebaut, die Mitarbeitern, Kunden und der einheimischen Bevölkerung als Schulungs- und Veranstaltungsort dienen soll.

GFF druckt in seiner am 9. Oktober erscheinenden Ausgabe 10/20 das komplette doppelseitige Interview mit Hans-Joachim Arnold ab und berichtet bereits im September in Auszügen im Emailnewsletter GFF Report.