Arnold: Lasertechnik für mehr Glas-Funktionen

Als Hans-Joachim Arnold vor Jahresfrist verkündete, sich aus der operativen Verantwortung für die von seinem Vater Alfred gegründeten Glaswerke zurückzuziehen, begründete er das neben der Merkendorf-Schlappe damit, durch diesen Schritt mehr Freiräume für Entwicklungsthemen zu haben. Diese Ankündigung machte der Unternehmer jetzt wahr, beim Ortstermin mit Dr. Thomas Rainer (v.li.; Foto: Kober), technischer Geschäftsführer von Boraident, im heimischen Remshalden informierte er GFF exklusiv über den Einsatz des bisher einzig existierenden Lasers dieser Art für die Fertigung eines besonderen Typus des Vogelschutzglases Ornilux: „Die Bearbeitungsgeschwindigkeit ist hoch. Das heißt, die Lasertechnik versetzt uns in die Lage, Kundenwünsche ab Losgröße eins zu erfüllen“, schwärmte der Aufsichtsratsvorsitzende, der im Dialog mit Rainer in etwas mehr als einem Jahr die Maschine Laser Bird entwickelt, ein halbes Dutzend weiterer Anwendungen ersonnen und erste Gespräche mit Interessen aus der deutschen Glasbranche über ein Lizenzierungsmodell geführt hat.

Welches Erlöskonzept Arnold mit dem Einsatz von Lasertechnik für die Glasbearbeitung verfolgt und was außer der Vogelschutz-Nische sonst noch möglich ist, berichten wir ab 2.10.15 exklusiv in GFF.