Arbeitswelten 4.0 im Visier

Rund 50 Mitgliedsbetriebe der Glaser-Innung Niedersachsen trafen sich zur Mitgliederversammlung in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover. Nach der Vorschau auf die Glasstec 2018 und die Novellierung des Glaser-Berufsbildes 2030 referierte Welf Schröter vom Talheimer Verlag über das Thema „Industrie 4.0 – was hat das Handwerk zu erwarten?“ Seine – teils beängstigende – Kernaussage: „Das, was wir in Sachen Digitalisierung zurzeit erleben, ist nur die Vorspeise.“ Der Hauptgang seien autonome Softwaresysteme, die in den kommenden drei bis fünf Jahren zu radikalen Veränderungen in den Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette führten. Die Technologien stünden bereits in den Startlöchern. Sein Appell an das Glaserhandwerk: „Befassen Sie sich mit dem Thema, spielen Sie Cloud-Szenarien durch.“ Anschließend ging es um die rechtlichen Grundlagen der Ladungssicherung. Wolfgang Schlobohm (Foto: Friedrichs) machte den Teilnehmenden deutlich, warum gleichmäßige Lastverteilung und Befördrungssicherheit für das Handwerk wichtig sind. Als Gast war ö.b.v. Sachverständiger Jürgen Sieber angereist. Der Landesinnungsmeister vom Fachverband Fenster Fassade BW veranschaulichte das komplette Spektrum an Glasbrüchen.