12. Fenster- und Türenkolloquium in Dresden

Am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) findet heute das 12. Fenster- und Türenkolloquium statt. 57 Teilnehmer sind anwesend und informieren sich auf dem regionalen Branchentreff über diverse Themen. Zu Beginn sprach ö.b.u.v. Sachverständiger Frank Wilkening über die Montage von Fenstern und häufige Fehler, die ihm bei seiner Arbeit als Gutachter begegnen. Oft werde beispielsweise bei der inneren Abdichtung die Hinterfüllschnur vergessen. Sein Fazit: Als Monteur muss man heute schon fachkundig sein, sonst sind Schadensfälle vorprogrammiert. Für die Sanierung verweist er auf das neue Regelwerk „Handwerkliche Montage von Fenstern und Außentüren im Gebäudebestand“, das Tischler Schreiner Deutschland als Ergänzung zum neubaulastigen RAL-Leitfaden erarbeitet hat.

Dr. Jan Ebert von der TU Dresden sprach über absturzsichernde Verglasungen nach DIN 18008-4: Welche Nachweise sind erforderlich und welche Möglichkeiten gibt es, diese beizubringen? U.a. gibt es den experimentellen Nachweis, also die praktische Prüfung im Labor, wie sie auch die TU Dresden anbietet. Ebert stellte vor, was die Verglasungen beim Test aushalten müssen. Bestehen Aufbauten den Test nicht, liege das meist daran, dass das Glas beim Pendelschlag komplett aus der Auflagerkonstruktion herausfalle. Die Befestigung sei hier das Problem. Verglasungen, die vor dem Jahr 2000 eingebaut wurden, sieht er mangels damals vorhandener Anforderungen als gefährlich an.

Die ausführliche Zusammenfassung lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.