Redaktionsworkshop und Themenarbeit fürs zweite Halbjahr

Heute haben sich alle Redaktionsmitglieder von GFF aus Nah und Fern versammelt (neben den Homies Reinhold Kober, Matthias Metzger und Andrea Mateja reisten die Neuzugänge Kirsten Friedrichs und Regine Krüger aus Hannover an), um Inhalte der kommenden Ausgaben zu planen und für unsere Leser relevante Themen zu diskutieren. Neben Blattkritik und einem Vorstellungsvideo der Redaktionsmannschaft (in Kürze auf www.gff-magazin.de) waren Schwerpunkte die Septembernummer zur glasstec inklusive Brainstorming und geeignete Rubriken, die Nachberichterstattung zur Messe und eine groß angelegte Endverbraucherbefragung zur Bau in München. Die Redaktion beschäftigte sich auch mit dem Onlinekonzept und weiteren Verbesserungen für Newsletterprodukte und Facebook.

Foto: Lisa Gabriel


Zwei Drittel aller Probleme betreffen die Montage

Der ift-Expertentag-Montage in Rosenheim kam gut bei den Besuchern an. Während gestern die Themen Bauwerksabdichtung und korrekte Dokumentation bei der Durchführung und Abnahme behandelt wurden, ging es heute um die Themen Schadensfälle und handwerkliche Details bei Baukörperanschlüssen, einbruchhemmende Fenster in hochdämmenden Mauerwerken, dem ift-Montageplaner und der fachgerechten Bemessung von Vorwandsystemen. „Zwei Drittel aller Probleme, die das ift-Sachständigenzentrum erreichen, drehen sich um die Montage“, sagt Ingo Leuschner vom ift Rosenheim(im Bild vorne, Foto: Mateja). Oft hänge das aber mit den immer größer werdenden Qualitätsansprüchen der Bauherren an Bauelementen im visuellen Bereich zusammen. Viele Redner betonten zudem, wie wichtig eine ordentliche Planung zur Fehlervermeidung sei – unterstützen kann dabei der ift-Montage-Planer. Teilnehmer Peter Spier vom Sachverständigenbüro STS-Partner sagt: „Wenn Architekten und Planer sorgfältiger planen, gibt es auch weniger Probleme für die Fachmänner auf den Baustellen.“

 



Isolar Gruppe wächst

Die Isolar Gruppe wächst. Drei neue Mitglieder präsentierte der Zusammenschluss mittelständischer Isolierglashersteller bei seiner Tagung in Fichtenau. Wie Aufsichtsratsvoesitzender Hans-Joachim Arnold sagt, geht er davon aus, dass in den nächsten Jahren zwei bis vier neue Mitglieder jährlich hinzukommen. Die Tagung selbst bot interessante Vorträge, die Zukunftschancen der Glasbranche beschrieben. Herrmann Dehner von Arcon stellte ein Beschichrungsverfahren vor, mit dem sich die Reflexionsfarbe von Sonnenschutzglas individuell einstellen lässt, ohne dass technische Werte beeinflusst werden. So greifen Architekten auf individuelle Lösungen zurück. Der Fassadenplaner Will Laufs stellte Möglichkeiten vor, Glasprodukte auf dem amerikanischen Markt in Ausschreibungen hineinzubekommen. Gefragt seien demnach spezielle Produkte mit Eigenschaften wie Explisionsschutz oder Hurricane-Schutz. Generell gehe es darum, eine Anwendung zu verkaufen – und nicht nur ein Produkt.


Glasstec Preview: Time to talk

Einen Vorgeschmack auf die Glasstec 2018, die vom 23. bis 26. Oktober ihre Tore öffnet, gab es heute bei der Preview in Düsseldorf. Unter dem Motto „Time to talk“ stellten sich Aussteller den Fragen der Journalisten. Zu dem Großevent werden mehr als 1.230 Aussteller aus über 50 Ländern erwartet, die der Branche Neuheiten, Trends und Lösungen präsentieren. Im Mittelpunkt des Rahmenprogramms zeigt die Sonderschau „glass technology live“ Industrieprodukte u. a. von Merck, Josef Gartner und Sedak/Seele, aber auch experimentelle Exponate wie Sandwich-Konstruktionen oder eine Bioenergiefassade. „Wir möchten unsere Position als Weltleitmesse in der Branche weiter ausbauen“, sagt Birgit Horn, Director Glasstec.

Den ausführlichen Vorbericht zur Glasstec lesen Sie in der Oktoberausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs


Internationale Konferenz zu Beschichtungen auf Glas

In Würzburg findet diese Woche die zwölfte Internationale Konferenz zu Beschichtungen auf Glas und Plastik (ICCG) statt. GFF war heute vor Ort und hat sich den ersten Veranstaltungstag angesehen. Michael Robinson sprach über digitales Glas als disruptive Technologie. Nach seinen Angaben wird die digitale Gesellschaft auch die Glasindustrie verändern, nicht nur was Projektsteuerung, Marketing und Fertigung betrifft, sondern auch das Produkt selbst. Das Ziel müsse es sein, dass der Nutzer mit dem Glas interagiere. Noch sei die Branche allerdings nicht so weit, wie es wünschenswert wäre. „Ist es schwierig, solche Beschichtungen herzustellen? Ja. Ist es unmöglich? Nein“, motivierte der Fachmann die Branche. Prof. Dr. Sener Oktik von Sisecam präsentierte Marktdaten zum Produktionsvolumen von Flachglas im Bau- und Automobilsektor. Beschichtetes Glas werde in den nächsten Jahren zunehmen. Wie Oktik im Gespräch mit GFF erläuterte, werden Beschichtungen vermehrt zum Wärmeschutz zum Einsatz kommen, smarte Beschichtungen nehmen dagegen nur einen geringen Stellenwert ein – auch wenn elektrochrome Verglasungen zunehmen. „Relativ gesehen ist das aber nur ein kleines Segment“, sagte Oktik.


VFF diskutiert – und alle machen mit

Kurzweilige Impulsvorträge und rege Beteiligung des Publikums – so lässt sich der erste Tag des VFF Jahreskongresses in Ulm zusammenfassen. VFF-Präsident Detlef Timm (Hans Timm Fensterbau), Helmut Hilzinger (Hilzinger Fenster + Türen), Oliver Windeck (Metallbau Windeck) sowie Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller (SMNG) standen auf dem Podium, um verschiedene Herausforderungen der Branche darzustellen. Die Themen waren „gut abgestimmte Aufträge“, Erfolgsfaktor Bauleitung, BIM und „der Beweis mit Sachverständigen“. Im Anschluss hatten die 180 Teilnehmer in der Plenumsdiskussion die Möglichkeit, die vorgetragenen Thesen zu diksutieren. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht.

Die Zusammenfassung der Tagung mit Stimmen der Teilnehmer lesen Sie in der GFF-Sommerausgabe.


Metallbauschüler lernen Fenster und Fassadensysteme näher kennen

Die Wicona-Fachmänner Sven Dreyer und Karl Duft haben den Fachklassen der Metallbauer und Technischen Systemplaner der David-Roentgen-Schule in Neuwied Fenster und Fassadensysteme näher gebracht. Berufsschullehrer Michael Höhler organisierte das Expertengespräch, um seinen Schülern einen vertiefenden Einblick über Aufbau und Funktionen der Bauelemente zu geben.

Nach einer theoretischen Einführung, bei der die Schüler u.a. den Unterschied zwischen kalten und warmen Profilen lernten, demonstrierten die Fachmänner step-by-step wie man ein Wicona-Fenster zusammenbaut. Die Teilnehmer durften sich bei vielen Aufgaben selbst versuchen (siehe Foto).

Was die Schüler im Expertengespräch lernten und wie die Veranstaltung ankam, lesen Sie in der Sommerausgabe von GFF.

Foto: Mateja


Trösch: Vorteile automatischer Spacerapplikation

Beim Ortstermin an Tröschs Mega-Isostandort Memmingen hat sich GFF ein Bild von den produktionstechnischen Vorzügen der hoch automatisierten Spacerapplikation gemacht. Während Kunststoffprodukte der Warm Edge Range manueller Einzelschritte wie des Biegens, Befüllens mit Trockenmittel, Butylierens, Vorbereitens in der Linie und des Setzens der Rahmen bedürfen (gerade bei großen Formaten ist das Zusammenstecken mit erheblichen personellen Aufwendungen verbunden – unser Bild; Foto: Kober), lässt sich im Fall des Silikonschaum-Abstandhalters ACSplus der komplette Prozess maschinell abbilden. Warum Trösch-Geschäftsführer Alexander Saur dennoch nicht komplett auf starre Systeme verzichtet und welche optischen Vorteile für die elastischen Warme Kante-Lösungen sprechen, lesen Sie in unserer großen Sommerausgabe Juli-August.


Internationale Glasverbände treffen sich in Murano

Auf der venezianischen Insel Murano haben sich unter der Federführung von Vitrum und Gimav heute zum zweiten Mal internationale Glasverbände getroffen, um sich über Herausforderungen und Lösungen für die Branche auszutauschen. Die Veranstaltung, die im vergangenen Jahr Premiere feierte, hat es zum Ziel, die Kommunikation innerhalb der internationalen Glasbranche zu verbessern, offen zu diskutieren und wichtige Themen gemeinsam anzugehen. Dem deutschen VDMA Forum Glastechnik geht es beispielsweise um die Standardisierung von Schnittstellen oder die Digitalisierung. „Wir nutzen die Veranstaltung für den Austausch – um im Gespräch zu bleiben. Es gibt viele Dinge, die wir gemeinsam angehen können und sollten“, sagt Gesine Bergmann im Gespräch mit GFF.

Details zur Tagung lesen Sie in der GFF-Sommerausgabe.


Linara: Lebe Deine Leidenschaft

Lebe Deine Leidenschaft – mit diesem Claim hat Fenster- und Wintergarten-Spezialist Linara (für Licht, Natur, Raum) in Kaufbeuren eine Kampagne aufgelegt, bei der die eigenen Mitarbeiter wie Montageprofi Peter Brückner (Eishockey) oder Marketingleiter Marc Pohl (Fußball; re., mit Prokurist Leif Würtz – unser Bild/Foto: Kober) im Umfeld ihrer Vereine als Aushängeschilder dienen. Die Zielsetzung ist es zum einen, das in der heutigen Form noch junge Unternehmen bekannt zu machen – nach der Umbenennung des einst als Joas Fenster an Solarlux verkauften Betriebs folgte eine strategische Neuausrichtung als Premiumanbieter mit hervorragender Ausstellung für hochwertige Glashäuser und rahmenlose Schiebefenster. Zum anderen dienen Werbemittel wie das riesige Plakat von EVW-Stürmer Brückner in der Bad Wörishofer Eishalle dazu, auf Linara als attraktiven Arbeitgeber in der Region hinzuweisen.

GFF hat Prokurist Leif Würtz und Marketingleiter Marc Pohl in Kaufbeuren getroffen und berichtet in seiner großen Sommerausgabe Juli-August sowie beim nächsten Versand des Emailnewsletters GFF Report.