Handwerk in Meisterqualität

Sieben neue Meister im Glaserhandwerk holten sich im Glasmuseum Rheinbach ihre Meisterbriefe. Prüfer und Schüler feierten den Erfolg vor der trefflichen Kulisse. Landesinnungsmeister Hermann Fimpeler gab den frisch gebackenen Meistern eine Motivation mit auf den Weg: „Ihnen stehen alle Türen offen, auch im Landesinnungsverband NRW. Kämpfen Sie für das Glaserhandwerk.“

Mehr zu den jungen Meistern lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.

Lamilux: kein Wachstum ohne Ertrag

Mit 28 Jahren hat Dr. Heinrich Strunz die Geschäftsführung von Lamilux von seinem Vater übernommen. Seitdem ist sowohl die Größe als auch die Reichweite des Rehauer Familienunternehmens stark gewachsen: So verzeichnete es im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 230 Millionen Euro – „Wachstum ist kein Selbstzweck, der Ertrag steht im Vordergrund“, wie der promovierte Jurist präzisierte. Der Bereich Tageslichtelemente ist eine von zwei etwa gleich großen Unternehmenssparten. Im Gespräch mit dem geschäftsführenden Gesellschafter wurde deutlich, dass ihm der Standort Oberfranken besonders am Herzen liegt. Er engagiert sich für die Region auf vielfältige Weise, etwa als Vizepräsident der IHK für den Regierungsbezirk.

Alle weiteren Details des Exklusivinterviews mit Dr. Heinrich Strunz lesen Sie unserer Septemberausgabe.

25 Jahre Glasbautechnik in Vilshofen

Gestern Abend hat die staatliche Fachschule für Glasbautechnik Vilshofen sein 25. Bestehen gefeiert. 80 ehemalige Absolventen – von insgesamt ca. 180 – kamen zu einem großen Wiedersehen zusammen. „Da sind einige dabei, die jetzt in ganz tollen Positionen sind“, freut sich Fachbereichsleiter Andreas Hart, der selbst seit 20 Jahren an der Schule ist. Einer davon ist Dirk Sommer (40), der bei Interpane stellvertretender Leiter des Beratungscenters ist. Er hat 2004 die Ausbildung abgeschlossen und lobt insbesondere deren Praxisnähe. „Es ist wichtig, dass es viele Projekte gibt, an denen die Auszubildenden teilnehmen. Nur dort verschmilzt die Theorie mit der Praxis.“ Als Fazit des Abends lässt sich festhalten: Wer in Vilshofen seine Ausbildung macht, muss sich auf dem Arbeitsmarkt keine Sorgen machen. Im Gegenteil, die Karrierechancen sind riesig.

Einen ausführlichen Beitrag zur 25-Jahr-Feier lesen Sie in der GFF-Septemberausgabe.

Soudal wächst weiter dynamisch

Soudal hat viel zu feiern: 20 Jahre Soudal Deutschland, ein Umsatzwachstum 2016 im hohen einstelligen Prozentbereich und 6,4 Prozent international, zweistelliges prozentuales Wachstum im ersten Halbjahr 2017, neue Produkte und neue Standorte. Als enziger Wermutstropfen trüben steigende Rohstoffpreise für Isocyanat als wichtigen Baustein von PU-Schaum den Ausblick. Neben Preiserhöhungen des Endprodukts für seine Kunden mache ein nicht absehbares Ende der Rohstoffknappheit die langfristige Lieferfähigkeit für Soudal zu einer großen Herausforderung. „Die Lieferfähigkeit hat für uns höchste Priorität“, sagte Harald Lüdtke, Geschäftsführer von Soudal Deutschland.

Mehr über Soudal und Produkte für die Fensterabdichtung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9 /2017.

Zukunftsforum Schreiner

Heute und morgen veranstaltet der Fachverband Schreinerhandwerk Bayern das Zukunftsforum Schreiner in Fürstenfeldbruck.

Bis morgen Nachmittag sprechen zahlreiche Referenten zu Themen, von weibliche Kommunikationsstärken nutzen bis zur optimalen Nutzung von Unternehmenskennzahlen.

In den Pausen haben die rund 700 Teilnehmer Zeit, sich mit Vertretern etlicher Firmen und Kollegen auszutauschen.

Ab 17 Uhr können die Besucher dann bei Kabarett, Lifemusik, Lasershow und Feuerwerk entspannen, bevor es morgen dann um 8.30 Uhr mit weiteren spannenden Vorträgen rund um das Schreinerhandwerk weitergeht.

 

 

 

Finnen-Ticker: Plötzlich dreht sich alles um Anisotropien

Der Redner von Saint-Gobain Building Glass Europe, Francis Serruys („Controlling Anisotropy“), von Glaston-Marketingleiter Miika Äppelqvist als GPD-Urgestein angeteasert, benennt die Faktoren für diese Prozessspuren, die lange Zeit keinen Mangel rechtfertigten und nun die halbe Industrie zu beschäftigen scheinen: Tempering-Parameter und das Design des Ofens (namentlich, ob es sich um einen Rollenofen handelt), den Anteil polarisierten Lichts und den Glasauf- bzw. Einbau. Die Konvektion sei ein komplexer Vorgang, bei dem Aufheiz- und Kühlprozesse nicht deckungsgleiche Ergebnisse lieferten, wenn Glas in Kontakt mit den Rollen sei. Ein paar Meter weiter in der neuen GPD-Heimat TähtiAreena erklärt am Stand von Viprotron Rainer Feuster (unser Bild; Foto: Kober) ein Onlinescanverfahren mit der Detektionstechnik des Herstellers, das dem Veredler die Möglichkeit gibt, „Anisotropien prozessbegleitend zeitnah zu messen und zu visualisieren und (…) ihren Ofen zu optimieren“.

Wegen der plötzlichen Aktualität des Themas erweitert GFF die Konferenznachberichterstattung um einen Fachbeitrag von Viprotron, den Sie ebenfalls in unserer Septembernummer finden.

Wicona zeigt Flagge mit neuer Ausstellung

Eigene Produktenwicklungen und Lösungen der Partnerunternehmen hochwertig präsentieren: diesen Vorsatz hat Wicona mit der Eröffnung seines neuen Schauraums in Frankfurt am Main in die Tat umgesetzt. „Der Schauraum soll nicht uns in erster Linie nützen sondern unseren Kunden: Architekten, Planer, Investren, Ingenieure und Metallbauer“, sagte Wicona Geschäftsführer Henri Gomez bei der Eröffnung. Gemeinsam mit seinen Partnern Air-Lux, Esco, Geiger, Hafi, HD Wahl, Movis Design, OnlyGlass und Stebler zeigt der Systemanbieter Lösungen für die architektonisch anspruchsvolle und technisch ausgereifte Gestaltung von Aluminiumfassaden: von Closed-Cavity-Fassade über Kastenfenster bis zur Mediafassade und Gebäudeautomation.

Mehr zum Wicona-Showroom lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.

Finnen-Ticker: Mit Glaston die Fabrik in der Tasche

Insight Full Factory nennt Maschinenbauer Glaston seine Lösung, mit mobilen Endgeräten von überall Zugriff auf wichtige Daten für Produktionsstätten in der Glasindustrie zu haben; mehr als die Kontrolle der Temperaturkurven ermöglicht die, dann aber an stationären Rechnern einzusetzende, Pro-Variante: Damit haben Glass Processors ein Monitoring-Instrument an der Hand, das Einstellungen bei laufendem Betrieb ermöglicht; je nach den in den Echtzeitauswertungen identifizierten Verbesserungspotenzialen. GPD-Besucher erlebten außerdem die neue Laminieranlage ProL, die auf unserem Bild (re.; Foto: Kober) Produktmanager Jussi Niemioja in der Anwendung bei dem finnischen Glasverarbeiter Rakla zeigt: Der Benefit für den Veredler liegt im Fall des Konvektionssystems in der Möglichkeit, unterschiedliche Glastypen nebeneinander zu laminieren, und sich so den Aufwand für eine typengenaue Zuordnung zu sparen. Verhältnismäßig geringe Prozesstemperaturen senken die Energiekosten.

GFF berichtet im Finnenticker und in der nächsten Ausgabe des Emailnewsletters GFF Report online sowie in der gedruckten Septemberausgabe auf ca. sechs Seiten über die diesjährige Auflage der Glass Performance Days im finnischen Tampere.

VFF liefert Techniktipps 

Wie geht die sichere Befestigung von Elementen mit Einbruchhemmender und Absturzsichernder Funktion? Tipps dazu gab Wolfgang Jehl vom ift Rosenheim auf der Fachtagung Normung und Technik des Verbands Fenster +Fassade in Frankfurt. Er empfahl in diesen Fälle grundsätzlich den Einsatz eines Statikers für den statischen Nachweis der Befestigung. Zusätzlich sollten sich Monteure unbedingt an die Vorgaben des Prüfzeugnisses der verbauten Elemente zu halten, insbesondere mit Blick auf die geprüften Befestigungsmittel und Montagesituationen. Dazu zählt der passende Untergrund, der ausreichend Tragfähig sein muss.

Mehr zur Fachtagung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.

Finnen-Ticker: wieder mehr Besucher bei GPD-Jubiläum

Brown Onduso (unser Bild; Foto: Kober) sieht die weltweite Krise in der Glasindustrie überwunden – und darin den wichtigsten Grund, dass die Teilnehmerzahl in Tampere nach 500 Gästen vor zwei Jahren 2017 bei 630 bis 650 Interessierten liege; „die Spielräume sind wieder größer“, sagt der Conference Manager sechs Stunden vor dem offiziellen Start der 25. Auflage der Glass Performance Days exklusiv zu GFF-Online. Die wichtigste Zielgruppe blieben die Glass Processors, gefolgt von Architekten & Designern, Ingenieuren & Technikern sowie Forschern & Wissenschaftlern. Der andere Grund für das gestiegene Interesse sei der Jubiläumsevent.

Aus diesem Anlass erlebt auf den GPD 2017 das Programm Step Change seine Premiere, dessen Ziel es ist, ca. 30 Start-ups und ebensoviele etatmäßige GPD-Aussteller in Kontakt zu bringen, „um die Innovationsgeschwindigkeit im Glassektor zu erhöhen“, wie Brown Onduso sagt. GFF hat mit dem Step Change-Verantwortlichen Victor Jason gesprochen und berichtet an dieser Stelle und auf bis zu sechs Seiten in seiner Ausgabe September 2017.