Einstimmung auf die FENSTERBAU FRONTALE

Am Nachmittag herrschten auf einmal Ratlosigkeit und Hektik. Aussteller wie Fachjournalisten hatten gerade erfahren, dass die Deutsche Bahn den Fernverkehr eingestellt hat. Der Saal Brüssel im Nürnberger Messezentrum leerte sich rasch. Dort hatten zuvor diverse Aussteller den Journalisten eine Preview auf ihre Neuheiten für die FENSTERBAU FRONTALE gegeben. Swisspacer etwa möchte deutlich das Bewusstsein auf die Energie-Vorteile der Warmen Kante legen, der Markt stagniere nämlich. Inoutic hat gleich zwei Produktneuheiten im Köcher, darunter ein neues Fensterprofilsystem. Elumatec zeigt neue und aktualisierte Maschinen. Biesse warnt seine Kunden dank permanenter Auswertung der Maschinendaten  rechtzeitig vor möglichen Problemen. 

Weitere Highlights lesen Sie in unserer GFF-Märzausgabe zur FENSTERBAU FRONTALE.


Messe München: GFF stellt Branchenstrukturen vor

In der Projektgruppe der Fenestration Bau China haben GFF-Chefredakteur Reinhold Kober (2. v.li. – unser Bild; Foto: Messe München) und Journalistenkollege Stefan Elgaß (re., mit Messe-Cluster Director Mirko Arend und Moderator Oliver Schmitt, v.li., agendum), Macher von metallmarkt.net, Strukturen in der Fenster- sowie Metall- bzw. Fassadenbranche vorgestellt. Im chinesischen Markt greift die Dynamik zunehmend auf mittlere Segmente über, während vor Jahren noch die sog. Leuchtturmprojekte das (für ausländische Investoren relevante) Geschehen dominierten. „Für mich war es spannend, Aspekte der Veranstaltungsentwicklung für eine solche Region einmal von der anderen Seite kennenzulernen“, resümierte der GFF-Redakteur.



Premiere für das Schulfach Aufmaß

Heute wurde erstmals das Schulfach Aufmaß an der Gewerblichen Akademie und Fachschule GFF Karlsruhe unterrichtet. 14 Meisteranwärter nahmen an dem Unterricht, den der Landesinnungsmeister Jürgen Sieber höchstpersönlich hielt, teil.

Dadurch dass viele Gesellen direkt nach der Ausbildung ohne weitere praktische Erfahrung ihren Meister machen mangelt es häufig in dieser grundlegenden Disziplin. Der Wunsch nach offiziellem Unterricht hierzu kam sowohl von den Betrieben als auch von den Schülern selbst. Die Vorkenntnisse in der Gruppe heute waren völlig unterschiedlich. Von sehr erfahrenen bis völlig unerfahrenen Schülern war alles vertreten. Mit großem Interesse verfolgten sie die theoretische Einführung und beteiligten sich rege an den praktischen Übungen. Das Know-how mit vielen Tipps für die tägliche Praxis präsentierte Jürgen Sieber leidenschaftlich und humorvoll wie immer.

Anschließend stand er den GFF-Redakteuren Metzger und Erbrich in einer Skype-Konferenz zu aktuellen Fragen zur Verfügung.

Lesen Sie mehr zu den Highlights des Tages in GFF 1/18.


Fensterbauer des Jahres – zwölf Bewerbungen eingegangen

Die Jury, bestehend aus Jan Eiermann (technischer Berater GFF BW), Volker Hägele (technische Beratung Schreiner BW), Rainer Prante (GF Meesenburg; v.li. – unser Bild, Foto: Kober) sowie, nicht im Bild, Jens Schlaeger (Vorstandsvorsitzender EBH AG) und Reinhold Kober (Chefredakteur GFF), hatte keinen einfachen Job an diesem Montag, den 11. Dezember, in den Räumen des Verbands Schreinerhandwerk Baden-Württemberg an der Stuttgarter Danneckerstraße: Zwölf hochqualifizierte Bewerbungen lagen auf dem Tisch, für den Branchenaward Fensterbauer des Jahres 2018 und die beiden Kategorien Produktentwicklung und Fertigung sowie Marketing und Personal. Wer wissen möchte, wer die Preise abräumt, und Interesse an einem Liveinterview mit Markus Becker, dem Fensterbauer des Jahres 2016 von Becker360 in Medebach hat, kommt am 9. März 2018 zur Fensterfachtagung der Schreiner BW.

GFF berichtet in seiner Februarausgabe über die Jurysitzung.


VFF: Pressereise zu Sebnitzer Fensterbau

August der Starke (unser Bild; Foto: Kober), Kurfürst von Sachsen und König von Polen, hat den Eröffnungsabend der VFF-Pressereise nach Dresden und ins Umland zum Anlass genommen, die Gäste vom Frankfurter Fensterverband, von VFF-Marketingpreisträger Sebnitzer Fensterbau und aus einigen Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen auf die Schippe zu nehmen; tatsächlich sagte er zu Junior- und Seniorchef sowie Vertriebsleiter des ausgezeichneten Betriebs: „Was, drei Leute aus Sebnitz. Ja, ist denn dann noch einer zu Hause?“ Die Große Kreisstadt zählt 9.000 Einwohner und beherbergt im gleichnamigen Fensterbaubetrieb ein Unternehmen, das für seine 40.000 Euro teure Holzfensterbroschüre, die sich insbesondere an Architekten wendet, den VFF-Marketingpreis und zuletzt sogar den German Design Award (GDA) verliehen bekommen hat.

GFF berichtet in seiner Jännerausgabe über den Preisträger, vor allem aber über dessen außergewöhnliches Marketinginstrument.


Roto: Keill befürwortet Branchenkampagne für das Fenster

Den Weg, wohnraumspezifische Fenster bzw. die individuelle Beschlagtechnik dafür zu vermarkten, hat die Roto Frank AG schon vor Jahren beschritten. Im GFF-Exklusivinterview auf etwaige, branchenstrukturell bedingte Hemmnisse für eine erfolgreichere Vermarktung des Endprodukts angesprochen, hat Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill (re., unser Foto: Sabine Barbie/Roto) auf seine Erfahrungen in anderer Position mit einer groß angelegten Branchenkampagne, vor Jahren von führenden Sanitärherstellern aufgelegt, verwiesen: „Variantenvielfalt ist ein Thema, das ich mir für das Fenster gut vorstellen könnte. Wer zwischen verschiedenen Ausführungen für ein Produkt wählt, wird sich unweigerlich damit beschäftigen.“ Deshalb begrüße er, Keill, Strömungen wie den zuletzt erkennbar sich entwickelnden Bedarf nach bunten Fenstern; gestalterische Überlegungen werteten die Elemente auf. Aber wo ist so eine Kampagne anzudocken? „Denkbar ist, dass so etwas ein Verband koordiniert. Aber auch eine Handvoll Spieler aus den Segmenten Beschlag, Profil, Glas könnten so etwas ermöglichen.“

GFF-Online hat mit Dr. Eckhard Keill über die Integration des Themas After Sales Service, die jüngst kommunizierte Preiserhöhung und die Vertragslaufzeit des Vorstandsvorsitzenden gesprochen; das Interview erscheint in unserer Jännerausgabe.


Tremco Illbruck weiht neue Imprägnier- und Trocknerlinie ein

Tremco Illbruck hat am Standort Bodenwöhr ein neues Zeitalter für die Produktion von imprägnierten Abdichtungsbändern eingeläutet. Nach zirka 15 Monaten Planungs- und Bauzeit hat Ron Rice, COO von RPM (re.), im Beisein von Reiner Eisenhut, CEO der Tremco Illbruck Group (mi.), und Walter Geyer, Geschäftsführer der Tremco Illbruck Produktions GmbH, die neue Imprägnier- und Trocknerlinie gestartet. Die Anlage sei deutlich leistungsfähiger und dabei sehr viel energieeffizienter als die Vorgängeanlage. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die ift-prüfungskonforme Testwand für Fensterelemente, mit deren Hilfe das Unternehmen jetzt noch feiner auf die Wünsche der Kunden abgestimmte Abdichtungsbänder samt Prüfungen entwickeln kann.

Alle Details zum Vor-Ort-Termin lesen Sie in der Januarausgabe der GFF.


Wicona: Profilgeber bespielt Frankfurter Schauraum

50 Teilnehmer hat Oliver Haberkorn (links im Bild; Foto: Kober) in den Räumen von Wicona in Frankfurt empfangen; die Veranstaltungsreihe Next Summit, die die gleichnamige Präsentationsfläche nutzt – der Begriff „Showroom“ ist für Next konzernintern verpönt – richtet sich an die planerische Zielgruppe. So lud der Leiter der 14 Mitarbeiter zählenden Projektberatung des Ulmer Systemhauses die anwesenden Architekten zu Beginn ein, die von Wicona geschaffenen Möglichkeiten am Frankfurter Ostend mit ihren Auftraggebern zu besuchen. Im Vortragsprogramm waren die Kernthemen Vorfertigung (Johannes Kuhnen, Leiter digitale Fertigung bei Design-to-Production) und integrale Planungsprozesse (Matthias Kraemer, Vorstandsvorsitzender SSP AG).

GFF fasst die Veranstaltung in seiner Jännerausgabe zusammen und war wie gewohnt auf Stimmenfang.


MHZ: In Musberg werden Träume wahr

Wow, was ein Sportler: Redegewandt, höflich und hoch professionell – so präsentiert sich beim Sponsorentermin am Dienstag, 21. November, in Musberg, einem OT von Leinfelden-Echterdingen (BW), der 28-jährige Spitzensportler Frank („Franky“) Stäbler. In Paris ist er gerade zum zweiten Mal Weltmeister geworden, im Ringen, Stilart Griechisch-Römisch, Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Aber hier in Musberg hat alles angefangen – damals, vor 24 Jahren, weil die Mutter-Kind-Turnriege ausgebucht war. Stäblers letzter Traum ist eine olympische Einzelmedaille, 2020 in Tokio – auf dem Weg dorthin begleitet ihn die ortsansässige Firma MHZ (unser Bild, v.li. mit Kommunikationsleiter Markus Ehrlich und Geschäftsführer Andreas Kopetschny; Foto: Kober).

GFF berichtet in seiner Januarausgabe.


VFT Seminar in Wiesbaden

Inzwischen sind die Veranstaltungen des Verbands für Fassadentechnik (VFT) etabliert: Die 24. Auflage, zu der annähernd 300 Teilnehmer nach Wiesbaden-Niedernhausen gekommen waren, fand gestern und heute statt. Ein umfangreiches Programm wurde geboten. Dr. Helmut Köster, spezialisiert auf das Thema Tageslichttechnik, präsentierte die wissenschaftlichen Grundlagen und eine Fülle von Beispielen seiner Arbeitsweise an ausgeführten Fassaden. Nachdrücklich verdeutlichte er, dass es das Ziel sein muss, den G-Wert zu senken und trotzdem mehr Licht im Raum zu haben. Alexander Kohlen unterfütterte diese Ausführungen mit Informationen zur Bedeutung von Tageslicht. LED-Licht unterscheidet sich signifikant und kann in seiner Wirkung auf den Menschen nicht mit Tageslicht mithalten. Außerdem bietet Tageslicht das größte Potential zur Energieeinsparung im Verwaltungsbau. Lesen Sie mehr in der GFF 01/18.