Das PU-Schaum-Infocenter hat eine umfassende Übersicht zur Verträglichkeit von PU-Schaum mit verschiedenen Baustoffen veröffentlicht. Die Informationen sollen Hand- und Heimwerkern bei der praktischen Anwendung helfen.

PU-Schaum haftet auf fast allen Baustoffen – diese weit verbreitete Annahme hat das PU-Schaum-Infocenter genauer untersucht. Das Ergebnis ist eine detaillierte Übersicht zur Verträglichkeit mit unterschiedlichen Materialien, die ab sofort auf www.pu-schaum.center verfügbar ist.
"Bisher gab es im Netz kaum fundierte Informationen", sagt Antje Ebner vom PU-Schaum-Infocenter. "Mit dem neuen Kapitel wollen wir Hand- und Heimwerkern konkrete Hilfestellung geben."
Haftung variiert je nach Untergrund
Die Übersicht konzentriert sich auf zwei zentrale Aspekte: Haftung und chemische Verträglichkeit. Saugende, poröse Untergründe wie Beton, Holz oder Mauerwerk erweisen sich dem Infocenter zufolge als ideal für die Anwendung von PU-Schaum. Bei Gips stellt die vorhandene Staubschicht jedoch eine Herausforderung dar. So erläutert die Seite, wie sich Gipsflächen mit Tiefengrund oder Primer zuverlässig vorbereiten lassen, damit der Schaum eine stabile Verbindung eingeht.
Auch für schwierige Untergründe gibt es Lösungen: Glatte Metalle oder Kunststoffe lassen sich durch Anschleifen oder den Einsatz von Primern für die Arbeit mit PU-Schaum vorbereiten. Bei Glas hängt die Haftung stark von der Oberflächenvorbereitung ab – auch hier sollen Haftvermittler den entscheidenden Unterschied machen.
Umweltfaktoren beeinflussen Aushärtung
Das neue Kapitel der Internetseite beleuchtet darüber hinaus die Rolle von Umweltfaktoren: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung entscheiden nach Angaben des Infocenters über Erfolg oder Misserfolg der Anwendung. So härte der Schaum bei zu trockener Luft nicht richtig aus, während überhitzte Metallflächen Blasenbildung begünstigen. Das Infocenter empfiehlt daher, Untergründe bei Bedarf leicht anzufeuchten. Zusätzlich soll frisch ausgehärteter Schaum stets mit Farbe, Putz oder Dichtstoff vor UV-Licht geschützt werden, da er auf Dauer nicht lichtbeständig ist.
"Wir sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Kapitel alle wichtigen Punkte zusammengetragen haben", sagt Ebner. "Es bündelt die wichtigsten Informationen zu Untergründen, Umweltbedingungen und praktischen Maßnahmen – und bietet damit eine klare Grundlage für die Arbeit mit PU-Schaum."
Das PU-Schaum-Infocenter ist eine Einrichtung der führenden europäischen Hersteller von PU-Schaumdosen, die Gesellschafter der PDR sind. Es bietet Verbrauchern und Fachleuten fundierte Auskünfte zu verschiedenen Einsatzgebieten und Anwendungstechniken.