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Rekordumsatz und neue Investitionen 2020: Maco mit bestem Jahr in der Firmengeschichte

Mit einem Umsatz von 311 Millionen Euro hat Maco 2020 den höchsten Umsatz in der Firmengeschichte erzielt. Dank der gesunden Unternehmensentwicklung plant der Beschlaghersteller in diesem Jahr zahlreiche Investitionen.

„Das Coronajahr 2020 war für Maco ein Wechselbad der Gefühle“, beschreibt Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung der Maco-Gruppe. „Die ersten drei Monate verzeichneten wir sehr gute Umsätze in nahezu allen Märkten. Dann kam der erste Lockdown, verbunden mit deutlichen Umsatzverlusten. Mitte des Jahres hat sich das Blatt jedoch gewendet. Bauboom in ganz Europa, steigende Nachfrage von Haus- und Wohnungseigentümern, die in die Renovierung und Verschönerung investieren, und unsere hervorragenden Kundenbeziehungen sorgten dafür, dass wir die zwischenzeitlichen Umsatzverluste nicht nur vollständig aufgeholt, sondern 2020 mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte  abgeschlossen haben."

Ehrgeizige Ziele für 2021

„Wir planen ein zweistelliges Umsatzplus“, sagt Michael Weigand, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Maco-Gruppe. „Zudem investieren wir mehr als 25 Millionen Euro aus dem Cash-Flow, u.a. in neue technische Anlagen und die Erweiterung unseres Vertriebslagers in den Niederlanden.“ So sollen vor allem die Bereiche Lieferservicegrad, Kapazitätserweiterung in der Produktion und Innovationen in Produkte und Dienstleistungen gestärkt werden. Zudem werden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Allein für die Produktionsbereiche werden aktuell 70 bis 80 Facharbeiter und Lehrlinge gesucht. Ergänzt werden die Pläne von einem internen Strategieprozess mit dem Namen Olymp. Dabei geht es um die Transformation des Unternehmens und die konsequente Ausrichtung aller Unternehmensbereiche auf den Kundennutzen. „Mit dem Projekt verankern wir diese Maxime in der gesamten Organisation. Denn nur wenn es uns gelingt, mit unseren Produkten und Services Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden zu generieren, werden wir mit ihnen gemeinsam erfolgreich sein“, fasst Felix zusammen.

Verknappung bei den Rohstoffen

Die Situation am Rohstoffmarkt beobachtet das Führungsduo zurzeit besonders aufmerksam. „Im Jahr 2020 haben die Lieferketten gehalten und wir konnten durchgehend produzieren. Geholfen hat uns dabei auch unser hoher Eigenfertigungsanteil von rund 95 Prozent. Dadurch können wir sehr flexibel reagieren und sind nur in geringem Maße von Vorlieferanten und anderen externen Faktoren abhängig“, berichtet Felix. „Aktuell sehen wir für alle Rohstoffe eine Verknappung der Verfügbarkeit, verbunden mit massiven, seitens unserer Lieferanten sofort wirksamen Preissteigerungen. Wir beobachten das sehr aufmerksam und setzen alles daran, für unsere Kunden bestmöglich lieferfähig zu bleiben.“


 

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