In Zukunft erzeugen Gebäude Energie, anstatt sie nur zu verbrauchen. Dafür entwickelt der Forschungsverbund FORGLAS neue effiziente und glasbasierte Multifunktionswerkstoffe. Die sollen in der Lage sein, aus Energie fressenden Altbauten Energiesparer zu machen. Zusätzlich gibt die Forschungsarbeit der heimischen Glasindustrie eine dringend benötigte Perspektive für die Zukunft. Beteiligt an dem Verbund sind fünf wissenschaftliche Institute (drei Lehrstühle der Universität Bayreuth, die Universität Erlangen und das Fraunhofer Institut in Würzburg) sowie 16 Unternehmen aus der gesamten Glaswertschöpfungskette.
Freistaat gewährt Förderung
Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt das Vorhaben mit 2,2 Millionen Euro. Weitere 3,2 Millionen Euro steuert die Industrie bei. Sprecher des Verbunds sind Prof. Dr. Monika Willert-Porada, Inhaberin des Lehrstuhls für Werkstoffverarbeitung an der Universität Bayreuth, und Dipl.-Ing. Stefan Trassl, Geschäftsführer der Firma SiLi aus Warmensteinach.




