Iso-Chemie: Familienunternehmen wird 40

Mit Ehefrau Julia, Sohn Julius (süße anderthalb Jahre) und seinen Eltern, Firmengründer Josef mit seiner Frau Gertrud (unser Bild; Foto: Kober), hat Iso-Chemie-Geschäftsführer Dr. Martin J. Deiß Anfang April am Unternehmenssitz in Aalen (Baden-Württemberg) das 40-jährige Bestehen des Spezialisten für die Fensterabdichtung gefeiert; „Planen, Sanieren und Wohnen im 21. Jahrhundert“ heißt der Vortragstitel von Publizist Dr. Franz Alt, den Iso-Chemie eigens aus diesem Anlass verpflichtete.

GFF berichtet vom Vororttermin, das ausführliche Exklusivinterview mit Dr. Martin J. Deiß ist bereits in unserer Aprilausgabe erschienen.

Konstruktiver Glasbau satt in Dresden

An der TU Dresden findet heute und morgen die Glasbau-Tagung 2017 statt. Die Zahl der Vorträge erweiterten die Organisatoren von 22 auf 28, um noch mehr Wissen zum konstruktiven Glasbau zu vermitteln. „Wir bilden den State of the Art ab. Sie erfahren alles, was im Glasbau aktuell relevant ist“, sagte Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller. Prof. Frank Wellershoff von der HCU Hamburg etwa ging auf die Herausforderungen der natürlichen Lüftung an der Doppelfassade ein. Neben einer Bypass-Lösung zum Luftaustausch sei die Einstellung der Steuerung sehr wichtig. Bernhard Hötger, Geschäftsführer von Hegla, stellte ein lasergestütztes Schneidverfahren zum Zuschnitt freier Formen aus VSG vor. Mit der zusammen mit dem Fraunhofer Institut in Freiburg entwickelten Lösung sollen Unternehmen VSG in freien Formen industriell schneiden und trennen – und zwar zu ähnlichen Kosten wie rechteckige Elemente.

Alle Details lesen Sie in der Mai-Ausgabe der GFF.

KSF 2017: neue Ideen für Gutachter

Kontroverse Diskussionen unter den 86 Teilnehmern des Karlsruher Sachverständigenforums (KSF) löste das Thema Nullschwelle bei der Ausführung von Türen aus. Ist eine Nullschwelle technisch in jedem Fall technisch möglich oder bleibt in Einzelfällen keine andere Wahl als eine niedrige Restschwelle? Die Meinungen unter den Sachverständigen und Referenten ging auseinander. Gute Argumente, z.B. große Dimensionen der Elemente und spezielle Zusatzanforderungen des Bauherren, sprechen für Ausnahmen von der Regel. Das Thema Barrierefreiheit prägte die Veranstaltung an der GFF-Akademie in mehreren Vorträgen. Dr. Dirk Lukowsky (Foto: GFF) zeigte in seinem Vortrag über Forensik im Baugewerbe Techniken, mit denen Sachverständige per Fluoreszenz, Mikroskop und Schleifpapier Schadensursachen aufspüren und gerichtsverwertbar dokumentieren.

Mehr zum KSF 2017 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 5/2017. 

Windays 2017: Preisdruck in der Schweiz bleibt hoch

Um am Schweizer Markt zu bestehen, müssen die heimischen Fensterbauer ihre Fertigungseffizienz steigern, die Kosten im Auge behalten und die Montageprozesse optimieren: diese Punkte betonte Josef Knill, Vizepräsident des Schweizerischen Fensterverbands FFF auf den Windays 2017 in Biel. Potenzial sieht er in der Sanierung; der Neubau in der Schweiz boome und verschaffe den Fensterbauern eine gute Auftragslage. Allerdings seien die Preise aufgrund von Überkapazitäten in der Fertigung unter Druck. Ein Plädoyer, in die Fortbildung von Monteuren und die Wertschätzung der Montage zu investieren, hielt Adrian Schlumpf aus der Geschäftsleitung von Swisswindows. Er sieht ein großes Potenzial, Sonderleistungen in der Montage zu erläutern und dann auch zu berechnen. Dazu müsse der gut ausgebildete Monteur auf der Baustelle Probleme, z.B. in der Laibung und bei abweichenden Maßen, anzusprechen und dem Bauherren oder Bauleiter eine Lösung anzubieten. 

Mehr zu den Windays 2017 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 5/2017.

Allgäuer Fenster- und Türentage

An diesem Wochenende finden bei der Firma Wirthensohn die Allgäuer Fenster- und Türentage statt.

image

Der Hersteller von Fenstern und Türen gewährt Interessierten auf der Veranstaltung Einblicke in die Produktion. Darüber hinaus zeigt die Firma Maco bei einer Vorführung,  wie schnell ein Einbrecher ein Fenster aufhebelt, das über keinen Einbruchschutz verfügt.

Schließlich gibt ein Vertreter des Systemgebers Veka Tipps, wie Kunststoffrahmen richtig gepflegt und gereinigt werden.

Intermac zeigt sein Herz

Fast 250 Gäste begrüßte Intermac auf seiner Veranstaltung Inside Glass 2017 in seinem Werk in Pesaro. Kunden erlebten die neuen Maschinen vom CNC-Bearbeitungszentrum über Wasserstrahlschneidetechnik bis zu konventionellen Schneidanlagen, die laminiertes Glas in großen Scheiben mit bis zu 40 Prozent weniger Platzbedarf schneiden. Mit vertikalen Beladungsanlagen versorgen Anwender bis zu zwei vertikale Bearbeitungszentren gleichzeitig oder eine Isolierglas-Produktionslinie. Mit dieser Bearbeitungsvariante fertigen Hersteller große Gläser bei geringem Platzbedarf. Zudem hatten die Gäste die Chance, die Fertigung in Aktion zu besichtigen und sich über die Philosophie von Intermac zu informieren. 

Mehr zu Intermac und den Glasbearbeitungsanlagen lesen Sie in der Ausgabe 5/2017.

Fenster-Türen-Treff: willkommen in der Kaiserstadt

In der Kaiserstadt Bad Ischl findet an den beiden Folgetagen die 17. Auflage des Fenster-Türen-Treffs (FTT) der Holzforschung Austria (HFA) statt. Thematisch dominiert ist der zweitägige Kongress laut Dipl.-HTL-Ing. Klaus Peter Schober (unser Bild – am GFF-Mikro; Foto: Kober), Abteilungsleiter Bautechnik bei HFA, durch die Urbanisierung und den mit der Bewegung in die Städte verbundenen Wandel bei Wohnen und Bauen sowie die Digitalisierung. 260 Personen haben sich angemeldet.

GFF nutzte die Gelegenheit zum Vorabendtalk mit Schober, das Video gibt’s noch diese Woche hier – und in GFF 4 einen mehrseitigen Kongressbericht inklusive Stimmen und Interview.

Aluplast: Innovationstag bei Haidl

Heute findet der Innovationstag 2017 von Systemgeber Aluplast bei dem Verarbeiter Haidl in Röhrnbach bei Passau statt. Für die Teilnehmer haben Aluplast und Haidl ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt.
image

So gab Haidl etwa den Aluplast-Partnern einen Einblick in die Serienproduktion seiner Multifalz-Fenster mit Klebetechnik. Aluplast stellten neben den Vorteilen der Multifalz-Technologie seine neuen Alu-Vorsatzschalen Aluskin Function vor.

Gregor Buchwald von Prof. Roll & Pastuch Management Consultants zeigte den Teilnehmern, dass kein anderer Hebel direkter und schneller wirke als der Preis.

IHM: R+S-Innung Südbayern wirbt um Nachwuchs

Seit gestern hat die Internationale Handwerksmesse (IHM) in München ihre Pforten geöffnet. 1.000 Aussteller aus 60 Gewerken präsentieren dort ihre Innovationen. Aus der R+S-Branche zugegen war u.a. die Firma Cisoventex, einer der wenigen Produzenten von Scherenarmmarkisen in Deutschland. „Es ist ein sehr spezielles Produkt, das hohe Ingenieurskunst erfordert“, sagt Inhaber Georg Nüssgens. Mit den Standardmodellen sei bereits ein Ausfall von sieben Meter möglich.

Präsentiert hat sich ferner die R+S-Innung Südbayern unter Obermeister Meinhard Berger am Gemeinschaftsstand YoungGeneration. Das Ziel ist es, den Beruf des R+S-Mechatronikers vorzustellen und um Nachwuchs zu werben. Das Besondere: Auszubildende stellen hier ihren Beruf selbst vor. Als die GFF-Schwesterzeitschrift sicht+sonnenschutz vor Ort war, traten gerade zwei Schulklassen im Rollladen-Battle gegeneinander an. Der Besucherstrom an den Stand lässt für die Zukunft hoffen.

Alles zur Aktion der Innung und Details zu den Scherenarmmarkisen von Cisoventex erfahren Sie in der Aprilausgabe der sicht+sonnenschutz.

Fassade 17: internationale Märkte im Fokus

Zirka 200 Teilnehmer haben heute an der Tagung Fassade 17 in Augsburg teilgenommen. Die Veranstaltung der Hochschule Augsburg befasste sich mit dem Thema „Fassaden für internationale Märkte – Herausforderungen bei Planung und Fertigung“. Wie Prof. Dr. Elisabeth Krön von der HS Augsburg eingangs sagte, bewegten sich mittlerweile nämlich viele deutsche Unternehmen in internationalen Märkten und seien mit entsprechenden kultur- und marktspezifischen Herausforderungen konfrontiert. Wie diese aussehen, erläuterte u.a. Gartner-Geschäftsführer Klaus Lother am Beispiel des Lakhta Center in Sankt Petersburg. Neben den klimatischen Bedingungen wie Kälte und Wind nannte er russische Normen und Gepflogenheiten als Herausforderung. „Bauphysikalische Berechnungen und Simulationen reichen in Russland nicht aus. Wir mussten daher viele Tests vor Ort durchführen.“ Roman Schieber von Knippers Helbig erläuterte aus Sicht eines Planers, wie Anforderungen in China und den USA aussehen. Sein Fazit für die USA: Deutsche Fassadenhersteller sollten sich den US-Markt genauer ansehen, die lokalen Anbieter seien in ihren Fähigkeiten für komplexere Fassadenkonstruktionen beschränkt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Aprilausgabe der GFF.